08.04.2026
Nach nur einer Saison in Phoenix
Satou Sabally erreichte mit den Phoenix Mercury in der vergangenen Saison die WNBA Finals. Nun sickert aber die Meldung durch, dass die deutsche Nationalspielerin nicht zurückkehren wird.

Wie Annie Costabile (Front Office Sports) meldet, ist es unwahrscheinlich, dass Sabally für eine weitere Saison bei den Phoenix Mercury spielen wird. Stattdessen wird sich die 27-Jährige in den kommenden Tagen mit anderen Teams zu Verhandlungen treffen.
Nach der Einigung im Tarifstreit können ab dem 8. April Verhandlungen mit Free Agents geführt werden, ab dem 11. April können dann Verträge unterzeichnet werden. Sabally hatte mit Hinblick auf den neuen Tarifvertrag im Vorjahr nur einen Einjahresvertrag in Phoenix unterzeichnet und war via Sign-and-Trade-Deal aus Dallas gekommen. Sabally hatte damals für rund 250.000 Dollar unterschrieben, nun ist deutlich über eine Million möglich.
Die Flügelspielerin wurde 2025 zum dritten Mal in ihrer Karriere ins All-Star Team berufen, über die Saison legte die Berlinerin 16,3 Punkte, 5,9 Rebounds sowie 2,5 Assists im Schnitt auf und bildete mit Alyssa Thomas ein gefährliches Duo auf dem Flügel.
Den Mercury gelang dadurch der Umbruch, nachdem zuvor über viele Jahre Diana Taurasi und Brittney Griner den Kern des Teams gebildet hatten. Mit Sabally und Thomas erreichte Phoenix die Finals, unterlag dort aber den Las Vegas Aces um A’ja Wilson mit 0-4. Mit durchschnittlich 19 Punkten war die Deutsche Phoenix‘ beste Scorerin in der Postseason.
Sabally zog sich in Spiel 3 eine schwere Gehirnerschütterung zu und musste deswegen auch bei Unrivaled im Winter absagen. Auch bei der WM-Qualifikation in Lyon war Sabally nicht zugegen. Ob dies mit den Nachwehen der Gehirnerschütterung zu tun hatte, wurde weder vom DBB noch von Saballys Seite kommuniziert.
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