21.01.2026
Dunleavy äußert sich auch zu Trade-Gerüchten
Seit Monaten ranken sich Trade-Gerüchte rund um Warriors-Forward Jonathan Kuminga. Nicht zuletzt forderte der ehemalige siebte Draftpick auch einen Trade. Die Verletzung von Jimmy Butler veränderte diese Situation fundamental. Warriors-GM Dunleavy stellte infrage, ob er der Forderung nachkommen werde.

Zum engeren Favoritenkreis der NBA zählten die Warriors bereits zuvor mehr wirklich, der Kreuzbandriss von Jimmy Butler dürfte für die Franchise aus San Francisco in diesem Sinne mehr Klarheit gebracht haben.
Interessant ist der Zeitpunkt der Verletzung aber besonders mit Hinblick auf Forward Jonathan Kuminga. Der 23-Jährige verlor zuletzt gänzlich seinen Platz in der Warriors-Rotation und ließ eine Trade-Forderung an die Öffentlichkeit durchsickern.
Der Ausfall Butlers könnte Kuminga nun völlig neue Türen öffnen, gestand auch General Manager Mike Dunleavy auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz ein: "Ich weiß, dass er einen Trade angefragt hat. Aber nichts steht unmittelbar bevor. Die Dinge in dieser Liga können sich mit einem Herzschlag verändern - so wie gestern", sagte er in Anspielung auf die Butler-Verletzung und schob in Richtung Kumingas hinterher: "Er muss sich bereit halten."
Überlegungen, Butler zu traden, um Gehaltsspielraum zu schaffen, erteilte Dunleavy dagegen eine klare Absage: "Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich stelle mir vor, dass er irgendwann in der nächsten Saison zurückkehren und uns einen ähnlichen Boost wie im vergangenen Jahr verschaffen wird."
Ob die Warriors bis zur Trade-Deadline am 5. Februr nochmal aktiv werden, ließ er allerdings offen. Nach der nächtlichen Niederlage gegen Toronto stehen die Warriors jetzt mit einer Bilanz von 25-20 stabil auf dem achten Platz - mit einigen Spielen Unterschied in beide Richtungen.
jos