27.02.2026
Negativserie setzt sich fort
Die Los Angeles Lakers kassierten in Phoenix die dritte Niederlage in Serie - erneut nach einer engen Schlussphase. Nach dem 110:113 gegen dezimierte Suns war der Frust bei Austin Reaves deutlich spürbar.

Auf die Frage nach dem aktuellen Frustlevel antwortete Reaves knapp: "Sehr hoch." Mehr Worte brauchte es nicht, um die Stimmungslage rund um die Lakers zu beschreiben. Los Angeles verlor trotz 41 Punkten von Luka Doncic - es ist die fünfte Niederlage aus den letzten sieben Spielen. Mit einer Bilanz von 34-24 rutscht das Team gefährlich nahe an die Play-In-Plätze im Westen heran.
Besonders schmerzhaft: Die Lakers verspielten gegen Phoenix eine späte Aufholjagd und unterlagen durch einen Dreier von Royce O’Neale in den Schlusssekunden. Trainer JJ Redick ordnete die öffentliche Wahrnehmung der Niederlagen ein. "Unsere Niederlagen sind lauter als die anderer Teams - weil wir die Lakers sind und wegen der Art und Weise, wie wir verlieren." Mehrere knappe Spiele seien zuletzt verloren gegangen. "Wir waren über die Saison hinweg eigentlich sehr gut in engen Spielen. Jetzt haben wir ein paar davon abgegeben."
Den Vorwurf mangelnder Widerstandsfähigkeit ließ Redick nicht gelten. "Glauben Sie, wir haben heute keine Gegenwehr gezeigt? Nicht reagiert? Man kann Widrigkeiten im Basketball nicht vermeiden", sagte er. "Ich fand, unsere Jungs sind gut damit umgegangen. Basketball ist ein Spiel der Fehler. Wir machen Fehler - so wie ich Fehler mache. Ich glaube nicht, dass der gegnerische Trainer ein perfektes Spiel gecoacht hat", fügte der 41-jährige hinzu.
Auch aus der Kabine kam der Versuch, die Situation einzuordnen. "Der einzige Weg da raus ist, weiterzuspielen", sagte Marcus Smart. "Man darf weder zu hoch noch zu tief reagieren, sonst entsteht ein Schneeballeffekt. Es tut weh. Aber wir bekommen die Chance, es wieder gutzumachen."
Die nächste Gelegenheit bietet sich auswärts bei den Golden State Warriors.
sgm