05.04.2026
NBA, Roundup
Die Detroit Pistons krönen ihre starke Saison mit dem Top-Seed im Osten, während die Miami Heat offensiv völlig eskalieren. Beide Siege fallen deutlich aus und zeigen, wer rechtzeitig zur heißen Phase in Form ist.

Die Detroit Pistons haben sich mit einem souveränen 116:93-Erfolg bei den Philadelphia 76ers den Top-Seed in der Eastern Conference gesichert. Nach einem zunächst ausgeglichenen Spiel übernahmen die Gäste kurz vor der Halbzeit die Kontrolle und setzten sich mit einem starken 15:4-Lauf entscheidend ab.
In der zweiten Hälfte baute Detroit die Führung zeitweise auf über 20 Punkte aus und ließ nichts mehr anbrennen. Tobias Harris (19 Punkte) und Daniss Jenkins (16 Punkte, 14 Assists) führten des Team an. Auch Jalen Duren (16 Punkte) und Ausar Thompson (14) lieferten wichtige Beiträge.
Die 76ers hingegen mussten ohne Joel Embiid auskommen und konnten das Spiel trotz solider Leistungen von Tyrese Maxey (23 Punkte) und Paul George (20) nicht offenhalten. Für Detroit ist es der erste Top-Seed im Osten seit der Saison 2006/07.

Die Miami Heat haben beim 152:136 gegen die Washington Wizards ein offensives Ausrufezeichen gesetzt. Schon früh entwickelte sich ein High-Scoring-Game, in dem Miami immer wieder Lösungen fand und sich zwischenzeitlich eine Führung von bis zu 35 Punkten erspielte.
Überragender Mann war Jaime Jaquez Jr. mit 32 Punkten, während Kel’el Ware mit 24 Punkten, 19 Rebounds und 7 Blocks ein echtes Monster-Spiel ablieferte. Auch Andrew Wiggins (21) und Bam Adebayo (14 Punkte, 9 Rebounds, 7 Assists) überzeugten.
Washington hielt phasenweise mit, angeführt von Will Riley (31 Punkte) und Sharife Cooper (20), konnte die defensive Schwäche aber nie kompensieren. Für Miami war es bereits das dritte Spiel der Franchise-Geschichte mit mindestens 150 Punkten.
kon