13.04.2026
Deutliche Verschiebungen in der Eastern Conference
Am finalen Spieltag der regulären Saison hat es in der Eastern Conference nochmal diverse Verschiebungen gegeben. So nutzten die 76ers Orlandos Panne in Boston. Parallel ist Atlanta den Cleveland Cavaliers aus dem Weg gegangen.

Für die Charlotte Hornets stand mit dem Heimvorteil in der ersten Play-In-Runde noch einiges auf dem Spiel. Gegen ersatzgeschwächte Knicks, die auf nahezu alle Stars verzichteten, hatte der Play-In-Anwärter daher leichtes Spiel. Charlotte übernahm in den Anfangsminuten die Kontrolle und rannte dann auf bis zu 21 Punkte davon. LaMelo Ball, Brandon Miller und Coby White erzielten je 19. Bei den Knicks stand der Deutsche Ariel Hukporti erst zum fünften Mal in dieser Saison in der Startaufstellung. Er erzielte acht Punkte und neun Rebounds.
Die direkte Playoff-Teilnahme war den Hawks bereits vorab sicher. Unklar war nur der Gegner. Infolge einer verdienten Niederlage gegen Miami geht Atlanta nun auf Rang sechs durch das Ziel. Angesichts der vielen hochkarätigen Ausfälle war das aber wohl einkalkuliert. Der Playoff-Gegner heißt damit New York Knicks. Den Heat nützt der Sieg wegen des parallelen Hornets-Erfolgs aber nichts. Im direkten Play-In-Duell steht für die Traditionsfranchise vom South Beach nun ein Auswärtsspiel bevor.
Die Toronto Raptors sind gegen Brooklyn ihrer Favoritenrolle problemlos gerecht geworden. Aufgrund der Niederlage Atlantas treffen sie nun in der ersten Playoff-Runde auf Dennis Schröder und die Cleveland Cavaliers. Scottie Barnes erzielte mit 18 Punkten, zwölf Rebounds und zwölf Vorlagen ein Triple-Double. Der Österreicher Jakob Pöltl kam auf elf Zähler und fünf Bretter.
Die Philadelphia 76ers haben ihre Restchancen für den Heimvorteil in den Play-Ins genutzt. Gegen die Bucks genügte ein starkes Viertel zum Sieg: den dritten Durchgang gewann das Team mit 38:16. Tyrese Maxey führte sein Team mit 21 Punkten an. Andre Drummond erzielte ein Double-Double (12/13). Aufgrund der parallelen Niederlage Orlandos rücken die Sixers damit auf den siebten Platz vor und genießen in der ersten Play-In-Runde Heimvorteil.
jos