basketball-world header logo
    • Basketball Heute
    • Schlagzeilen
    • Videos
    • Wettbewerbe
  • USA
    • NBA
    • WNBA
    • NCAA
  • Deutschland
    • BBL
    • DBBL
    • Pro A
    • BBL Pokal
  • Europa
    • EuroLeague
    • Eurocup
    • Champions League
    • FIBA Europe Cup
  • FIBA World Cup
    • Basketball-WM
    • WM der Frauen in Berlin
  • Sonstiges
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Nutzungsbedingungen
Partner des kicker.de

    Basketball - BBL

    vor 11 Stunden

    Letzter Bayern-Auftrag bleibt unerfüllt

    Pesic wird nach Final-Blamage deutlich: "Nie gelungen, Team zu bilden"

    Bayern gibt gegen Alba die fast schon sicher geglaubte Meisterschaft noch aus der Hand. Coach Pesic verpasst ein Happy End seiner Karriere. Der Routinier wird in seiner Analyse überraschend deutlich.

    Svetislav Pesic hat sich titellos von der Basketballbühne verabschiedet.
    Svetislav Pesic hat sich titellos von der Basketballbühne verabschiedet. IMAGO/Beautiful Sports International

    Nach der Final-Niederlage gegen Alba Berlin hat Bayern Münchens Trainer Svetislav Pesic deutliche Kritik an seinen Basketballern und sich selbst geübt. "Mir ist es nie gelungen, aus diesen Spielern ein Team zu bilden", resümierte der 76-Jährige, dem in seiner letzten Partie vor dem Ruhestand ein Happy End verwehrt blieb. Die Bayern verloren das entscheidende fünfte Finalspiel der Bundesliga mit 81:84 in der eigenen Halle - und das trotz einer vermeintlich komfortablen 47:27-Führung zur Halbzeit.

    Pesic hatte den Kader mit dem größten Etat in Deutschland Anfang Dezember nach der Trennung von Meistercoach Gordon Herbert übernommen. Für den erfahrenen Trainer war es ein unerwartetes Comeback - mit Bayern war er bereits 2014 Bundesliga-Champion geworden. Diesmal aber passte etwas nicht im Teamgefüge, wie der Serbe sagte: "Mir ist es als Trainer nie gelungen, eine Mannschaft zu bilden, die in schweren Momenten des Spiels zurückkommt."

    Verwerfungen mit einigen Profis

    Sowohl im vierten als auch im fünften Match gaben die Favoriten einen Vorsprung noch aus der Hand. Vor allem beim Showdown am Sonntagabend war das eklatant: Bayern führte mit 20 Punkten Vorsprung zur Pause und immer noch 16 Zählern kurz vor Ende des dritten Viertels. Doch danach klappte fast gar nichts mehr bei den Gastgebern. "Super frustriert, extrem frustriert", stammelte der Münchner Routinier und frühere Alba-Profi Niels Giffey nach der Pleite.

    Pesic deutete an, dass er mit dem Auftreten mancher Profis nicht einverstanden war in dieser Saison: "Einige Sachen erlaube ich nicht." Damit spielte er wahrscheinlich auf die Verwerfung mit Guard Xavier Rathan-Mayes an, der sich in Spiel 1 einer Auswechslung widersetzt hatte und daraufhin in drei der folgenden vier Matches gar nicht mehr eingesetzt wurde. Seinen serbischen Landsmann Stefan Jovic, mit dem Pesic 2023 noch Vizeweltmeister geworden war, hatte der Coach schon lange vor den Playoffs aus dem Kader aussortiert.

    "Ich will nicht sagen, dass die Spieler keine Profis sind, das ist nicht der Fall", meinte Pesic, ehe er ergänzte: "Aber die Mannschaft steht über allem."

    Lesen Sie auch
    • Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Auch Pesic kann keine Wunder vollbringen
    • Berlin ungläubig nach Final-Sensation: "Weiß nicht, wie das funktioniert hat"
    • Nach 20 Punkten Rückstand: Berlin ist sensationell Deutscher Meister

    DPA, red