vor 12 Stunden
Giannakopoulos fordert zudem Rückkehr von Moskau
Panathinaikos-Besitzer Dimitris Giannakopoulos hat sich nach der Ablehnung des NBA-Angebots durch die EuroLeague-Gesellschafter geäußert. Er fordert die Rückkehr von ZSKA Moskau und lobt das EuroLeague-Management für das Treffen in Cernobbio.

Dimitris Giannakopoulos, Besitzer von Panathinaikos Athen, hat sich nach der Entscheidung der EuroLeague-Gesellschafter gegen das NBA-Angebot auf Instagram zu Wort gemeldet. Die Anteilseigner hatten bei ihrem Treffen in der Villa d'Este in Cernobbio am Comer See das Angebot der NBA abgelehnt, den Dialog aber offengehalten.
Giannakopoulos schrieb auf seinem Instagram-Account: "Einige Teams waren gegen die Erweiterung hin zur NBA. Die einzige Logik hinter dieser Meinung ist, dass es ihnen entweder heute gut geht oder dass sie glauben, nicht für die Teilnahme an der Erweiterung ausgewählt zu werden … oder beides." Welche Klubs er meinte, sagte er nicht dazu.
Klar ist, dass sich die EuroLeague derzeit in den Händen von insgesamt 13 Gesellschaftern befindet, die NBA aber zum angepeilten Start im Oktober 2027 nur zwölf permanente Mitglieder aufnehmen will. Geht man von den diversen Berichten zu dem Thema aus, dann könnte die neue NBA-Liga einen Ausschluss für Anadolu Efes, Baskonia, ZSKA Moskau, Maccabi Tel Aviv und Zalgiris Kaunas bedeuten. Auch die griechischen und türkischen Klubs scheinen für die Amerikaner keine Priorität in ihren Planungen zu genießen.
Hinsichtlich des Ausschlusses des russischen Klubs ZSKA Moskau, der seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine vom Wettbewerb suspendiert ist, forderte Giannakopoulos: "Vor allem will ich sagen, dass ZSKA zurückkehren soll - trotz der Rivalität auf dem Platz, wo sie große Titelanwärter sind. Real Madrid, Panathinaikos und ZSKA sind der europäische Basketball. Ohne sie gibt es keinen echten europäischen Meister." Zum Schluss schrieb er: "Glückwunsch an das EuroLeague-Management zur Veranstaltung … erstklassig!"
Neben Panathinaikos und ZSKA gehören auch Real Madrid und der FC Bayern München zu den 13 Gesellschaftern. Beim Treffen beschlossen die Eigner zudem, ihre bisherigen 10-Jahres-Lizenzen in dauerhafte Franchises umzuwandeln. Laut dem griechischen Portal "SDNA" hatte Panathinaikos eine Neuverhandlung der NBA-Konditionen gefordert und das Franchise-Konzept unterstützt.
jos