03.04.2026
NBA Roundup
Ein wilder NBA-Abend mit klaren Aussagen: Oklahoma City Thunder schicken die Los Angeles Lakers deutlich nach Hause, während mehrere Teams im Play-In-Rennen wichtige Siege einfahren. Auch ohne ihren Star bleiben die Detroit Pistons auf Kurs.

Die Thunder haben im Topspiel ein klares Statement gesetzt und die Lakers mit 139:96 deklassiert. Angeführt von Shai Gilgeous-Alexander (28 Punkte) dominierte Oklahoma City von Beginn an und entschied die Partie bereits früh. Die Lakers fanden offensiv überhaupt keinen Rhythmus und lagen schon zur Halbzeit deutlich zurück.
Zusätzlich bitter: Luka Doncic musste im dritten Viertel mit einer Verletzung vom Feld. Der Star kam nur auf 12 Punkte und hatte gegen die aggressive Defense der Thunder große Probleme. OKC baut seine starke Form weiter aus und gewinnt nun 16 der letzten 17 Spiele.
Die San Antonio Spurs zeigen auch ohne Victor Wembanyama eine starke Vorstellung und schlagen die Los Angeles Clippers deutlich mit 118:99. San Antonio kontrollierte die Partie über weite Strecken und setzte sich bereits in der ersten Halbzeit klar ab.
Mehrere Spieler punkteten zweistellig, angeführt von einer ausgeglichenen Teamleistung. Die Clippers fanden offensiv kaum Lösungen, trafen schwach von außen und konnten dem Tempo der Spurs nicht folgen.
Die Charlotte Hornets haben sich mit 127:107 gegen die Phoenix Suns durchgesetzt und damit ein wichtiges Signal im Play-In-Rennen gesendet. Nach starkem Start der Suns übernahmen die Gastgeber spätestens im zweiten Viertel die Kontrolle und dominierten die zweite Halbzeit klar.
Miles Bridges (25 Punkte) und Rookie Kon Knueppel (20) führten Charlotte an, wobei Knueppel zusätzlich einen neuen Franchise-Rekord für Dreier in einer Saison aufstellte. Phoenix hingegen bleibt auswärts weiter anfällig und kassiert die sechste Niederlage in den letzten sieben Spielen.

Auch ohne ihren verletzten Star bleiben die Pistons in der Spur und schlagen die Minnesota Timberwolves mit 113:108. Detroit entschied das Spiel mit einem 11:0-Lauf im Schlussviertel und zeigt weiterhin Stabilität trotz der Ausfälle.
Jalen Duren dominierte mit 22 Punkten und 14 Rebounds, während Daniss Jenkins mit 26 Zählern Topscorer war. Auf der Gegenseite fehlte ebenfalls ein Superstar: Anthony Edwards stand Minnesota nicht zur Verfügung.
Die Portland Trail Blazers setzen ihren starken Lauf fort und schlagen die New Orleans Pelicans mit 118:106. Jrue Holiday führte sein Team mit 27 Punkten und sieben Dreiern an und traf in der Schlussphase die entscheidenden Würfe.
Portland gewinnt damit acht der letzten zehn Spiele und festigt seine Position im Play-In-Rennen. Die Pelicans hingegen verlieren weiter an Boden und kassieren bereits die elfte Niederlage aus den letzten zwölf Spielen.
sgm