vor 23 Stunden
24 verschiedene Spieler in sechs Partien
Deutschland steht in der zweiten Runde der WM-Qualifikation. Dabei musste Bundestrainer Alex Mumbru immer wieder seinen Kader umbauen. Dennoch war das DBB-Team auch so eines der besten Teams der Qualifikation.

Gerade einmal drei Akteure absolvierten alle sechs Qualfikationsspiele, die sich über drei Länderspielfenster streckten. Dies waren Christian Sengfelder (Ulm) sowie die beiden Alba-Spieler Jonas Mattisseck und Malte Delow. Letzterer war mit 114 gespielten Minuten der Dauerbrenner, während David Krämer (59 Zähler in vier Spielen) die meisten Punkte aller eingesetzten Spieler erzielte.
Die meisten Punkte in einem Spiel gingen auf das Konto von Joahnnes Thiemann, der beim Sieg nach Verlängerung gegen Kroatien 24 Zähler verbuchte. Den Bestwert für die gesamte WM-Qualifikation in Europa teilen sich Tornike Shengelia (Georgien) und Jordan Loyd (Polen) mit je 37 Punkten
Insgesamt kamen 24 Spieler zum Einsatz, in dieser Zeit feierten Sananda Frau, Simonas Lukosius, Norris Agbakoko, Mahir Agva, Michael Rataj, Till Pape sowie Collin Welp ihr Debüt für das DBB-Team.
Überhaupt spielten nur sechs der zwölf Europameister mit, Andreas Obst, Johannes Voigtmann, Maodo Lo, Daniel Theis, Tristan da Silva sowie Franz Wagner waren überhaupt nicht mit dabei. Das restliche Sextett verbuchte zwölf Einsätze, vier davon gingen auf das Konto von Leon Kratzer, der bei der EuroBasket nur der dritte Center war.
Hintergrund ist natürlich der straffe Spielplan in der EuroLeague sowie in der NBA, die keinerlei Rücksicht auf den Kalender der FIBA nimmt.
Dafür spielte das DBB-Team aber eine gute erste Runde. Durchschnittlich scorten nur Kroatien (98,8 PPG) und Polen (94,3) besser als Deutschland (92,3), obwohl die Mumbru-Auswahl mäßige Quoten hatte. Stattdessen war der Welt- und Europameister mit durchschnittlich 16,2 Offensiv-Rebounds das beste Team der Qualifikation, gleiches gilt auch für alle Rebounds (43 im Schnitt).
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