25.02.2026
Nur eine Niederlage seit Blockbuster-Trade
Die Cleveland Cavaliers spielen eine ihrer stärksten Phasen der Saison - und Head Coach Kenny Atkinson macht dafür vor allem einen Neuzugang verantwortlich.

Nach dem 109:94-Erfolg gegen die New York Knicks erklärte Atkinson: "James zu holen, hat uns neues Selbstvertrauen gegeben. Wir verstehen, dass wir ein besseres Team sind." Dieses Gefühl sorge dafür, "dass man härter spielt, härter verteidigt und mehr glaubt". Man habe zuvor diese "gewisse Schärfe" vermisst, nun sei sie zurück - "viel davon hat mit dem Spieler zu tun, den wir per Trade geholt haben".
Die Zahlen stützen die Aussage. Seit dem Blockbuster-Deal mit den LA Clippers - bei dem Darius Garland und ein Zweitrundenpick nach Los Angeles gingen - stehen die Cavs bei 6-1, insgesamt gewannen sie acht der letzten neun Spiele. Seit Weihnachten weist Cleveland mit 20-7 die beste Bilanz der NBA auf. Harden kommt in sieben Spielen auf 18,9 Punkte und 8,0 Assists bei starken 49 Prozent aus dem Feld - ebenfalls 49 Prozent von der Dreierlinie.
Auch Donovan Mitchell sieht den Effekt, obwohl das Team kaum Trainingszeit hatte. "Wir hatten nur zwei Trainings", sagte Mitchell nach seinen 23 Punkten gegen New York. Vieles laufe über Spielintelligenz und das Zusammenspiel im Kader. Harden selbst blickt nach vorne: "Wir haben noch ein paar Stufen zu gehen. Vor allem defensiv - offensiv können bei uns sechs Jungs zweistellig scoren." Genau dort setzten die Cavs zuletzt ein Zeichen, hielten die Knicks im dritten Viertel bei nur elf Punkten - deren niedrigster Wert in einem Abschnitt seit November 2022.

Der Sieg hatte zudem symbolischen Charakter. Cleveland vermied den Season Sweep gegen New York und zog mit den Knicks auf Platz drei im Osten gleich. Zwei Monate zuvor hatten die Cavs noch eine 17-Punkte-Führung gegen dieselben Knicks verspielt. "Das war das Erste, was wir angesprochen haben", sagte Mitchell. Man habe aus diesen Momenten gelernt - und diesmal "den Knockout-Punch" gesetzt.
sgm