25.02.2026
NBA kompakt
Die NBA-Nacht hatte einiges zu bieten: dominante dritte Viertel, Comebacks, Comebacks vom Comeback - und ein Schneesturm-Spiel in Brooklyn. Während Boston und Cleveland nach der Pause davonzogen, setzte Oklahoma City auch ohne seinen MVP ein Ausrufezeichen.

Donovan Mitchell (23 Punkte), James Harden (20) und Jarrett Allen (19/10) führten Cleveland zum achten Sieg in neun Spielen. Zur Halbzeit lagen die Cavs 60:54 vorne, doch im dritten Viertel entschieden sie das Spiel: 23:11 ging der Abschnitt an Cleveland - New York traf nur drei von 24 Würfen aus dem Feld.
Brunson (20) und Bridges (18) kombinierten für 12 von 36 aus dem Feld, die Knicks kamen insgesamt nur auf 27 Prozent Dreierquote. Beide Teams stehen nun bei 37-22 im Osten. Cleveland setzte sich im Schlussabschnitt weiter ab, die höchste Führung betrug 20 Punkte. Dennis Schröder kam in 21 Minuten von der Bank auf fünf Assists und zwei Steals.
Ohne Shai Gilgeous-Alexander? Kein Problem. Cason Wallace stellte mit 27 Punkten seinen Karrierebestwert ein und führte das beste Team der Liga zum fünften Sieg aus sechs Spielen. Isaiah Joe steuerte 22 Punkte bei, Alex Caruso kehrte zurück und erzielte 16 Zähler. Isaiah Hartenstein verpasste nur knapp ein Double-Double: der Big Man kam auf 11 Punkte, neun Rebounds (5 Offensiv) und zwei Blocks.

OKC führte im dritten Viertel bereits mit 25 Punkten, doch Toronto kämpfte sich zurück und glich gut vier Minuten vor Schluss zum 101:101 aus. Wallace antwortete mit zwei Treffern, erzwang einen Steal und bediente Joe zum Dreier - die Entscheidung. RJ Barrett (21), Quickley und Ja’Kobe Walter (je 17) hielten die Raptors lange im Spiel.
Kuminga liefert bei seinem Hawks-Debüt ein Ausrufezeichen - und das ausgerechnet an dem Abend, an dem Trae Young erstmals nach seinem Trade nach Atlanta zurückkehrt. Die Atlanta Hawks fertigen die Washington Wizards deutlich mit 119:98 ab.
Kuminga kam nach seinem Trade aus Golden State von der Bank und erzielte 27 Punkte - Saisonbestwert. Der Forward traf drei Dreier, sammelte sieben Rebounds, vier Assists und zwei Steals in knapp 25 Minuten. Schon sein erster Auftritt sorgte für Stimmung: Ein krachender Dunk kurz nach seiner Einwechslung setzte früh ein Zeichen. Atlanta führte bereits nach dem ersten Viertel mit 15 Punkten und baute den Vorsprung im dritten Abschnitt auf 100:64 aus.
Ohne Jaylen Brown, dafür mit viel Energie nach der Pause: Die Celtics gewannen mit 97:81 in Phoenix und feierten ihren vierten Sieg in Serie. Derrick White führte Boston mit 22 Punkten an, Neemias Queta legte ein Double-Double (14 Punkte, 13 Rebounds) auf, Sam Hauser traf vier Dreier und kam auf 16 Zähler.
Zur Pause lag Boston nur knapp vorne (50:46), doch im dritten Viertel folgte der Knockout: 30:11 gewannen die Gäste den Abschnitt, inklusive eines 16:0-Laufs. Insgesamt dominierten die Celtics die Bretter deutlich (61:34 Rebounds). Phoenix musste erneut ohne Devin Booker und Dillon Brooks auskommen - Collin Gillespie (15) und Grayson Allen (14) konnten die vierte Niederlage aus fünf Spielen nicht verhindern.
Anthony Edwards führte Minnesota mit 34 Punkten zum 124:121-Auswärtssieg in Portland. Der Guard traf fünf Dreier und verwandelte sieben seiner zehn Freiwürfe, während Julius Randle 31 Punkte und Jaden McDaniels starke 29 Zähler bei 12/16 aus dem Feld beisteuerten. Die Timberwolves trafen insgesamt 53 Prozent ihrer Würfe und 49 Prozent von der Dreierlinie.
Portland blieb bis in die Schlussphase dran und entschied das dritte Viertel knapp für sich, doch Minnesota hatte über weite Strecken die Kontrolle (79 Prozent Führungszeit). Jrue Holiday kam auf 22 Punkte, Jerami Grant erzielte 21 - davon 13/15 von der Freiwurflinie. Donovan Clingan dominierte mit 16 Rebounds unter dem Korb, doch die Wolves antworteten mit 14 Steals und 17 verwandelten Dreiern und brachten ihren Vorsprung über die Ziellinie.
Williamson erzielte 26 Punkte - und traf dabei seinen ersten Dreier der Saison. Zehn seiner Zähler kamen im Schlussviertel, in dem New Orleans die Partie entschied. Dazu kehrte Dejounte Murray nach über einem Jahr Verletzungspause (Achillessehnenriss) zurück, steuerte 13 Punkte bei und traf 1:04 Minuten vor Schluss einen wichtigen Layup zum 109:104.

Golden State war stark ersatzgeschwächt: Stephen Curry, Kristaps Porzingis und Al Horford fehlten, nur neun Spieler kamen zum Einsatz. De’Anthony Melton markierte mit 28 Punkten ein Season-High, Moses Moody legte 24 auf. Trotz 59:53 Rebounds und 24 Second-Chance-Points trafen die Warriors nur 24,4 Prozent ihrer Dreier (11/45) - der zweite Sieg in Folge für die Pelicans war perfekt.
Kevin Porter Jr. stellte mit 32 Punkten seinen Saisonbestwert ein und führte Milwaukee zum vierten Sieg aus fünf Spielen. Bobby Portis und Ryan Rollins erzielten jeweils 21 Punkte, Kyle Kuzma kam auf 19. Giannis Antetokounmpo fehlte weiterhin (Wade), doch die Bucks fanden im Finish die richtigen Antworten.
Miami hatte zwischenzeitlich neun Punkte Vorsprung im vierten Viertel, ehe Milwaukee zurückschlug. Porter traf einen Corner-Dreier mit Foul zum 118:116, kurz darauf sorgte Rollins mit zwei Körben für die Entscheidung. Norman Powell (26), Bam Adebayo (18/9 Rebounds) und Andrew Wiggins (16) stemmten sich gegen die Niederlage, die eine Drei-Spiele-Serie der Heat beendete.
Schneesturm, verspätete Anreise - und 76 Punkte in der ersten Halbzeit: Dallas ließ sich von den Umständen nicht bremsen. Marvin Bagley III (22) und Naji Marshall (21) führten die Mavericks zum zweiten Sieg in Serie nach zuvor zehn Niederlagen am Stück.
Die Nets, die ebenfalls erst am Spieltag eintrafen, kassierten ihre fünfte Pleite in Folge. Michael Porter Jr. (26) und Noah Clowney (22) hielten Brooklyn im Spiel, Terance Mann brachte sein Team mit zwei Dreiern noch einmal heran. Doch Dallas traf insgesamt 58,5 Prozent aus dem Feld - und brachte den Vorsprung ins Ziel.
sgm