vor 22 Stunden
Cavaliers wollten ihre Draft-Picks behalten
Die Cleveland Cavaliers ließen sich den Abschied von Dennis Schröder einiges kosten. Um den deutschen Nationalmannschaftskapitän ohne zusätzliches Draftkapital abzugeben, überwies die Franchise den Charlotte Hornets offenbar eine Millionensumme.

Nach Informationen von Cleveland.com-Reporter Chris Fedor schickten die Cavaliers rund vier Millionen Dollar nach Charlotte. Im Gegenzug erhielten die Hornets neben der Geldzahlung Schröder, während Tre Mann nach Cleveland wechselte. Draft-Picks waren nicht Bestandteil des Geschäfts.
Hinter dem Deal stehen vor allem finanzielle Gründe. Schröder verdient in der Saison 2026/27 rund 14,8 Millionen Dollar, Mann dagegen lediglich acht Millionen. Cleveland spart dadurch etwa 6,8 Millionen Dollar an Gehalt und liegt vor weiteren Kaderbewegungen rund 29,6 Millionen unterhalb des First Apron.
Diesen Spielraum benötigen die Cavaliers unter anderem für eine mögliche Verlängerung mit James Harden. Zudem soll Cleveland weiterhin Interesse an den Forwards Peyton Watson und Jonathan Kuminga zeigen. Schröder setzt seine Karriere derweil in Charlotte fort, wo er voraussichtlich als Backup von Coby White die zweite Fünf anführen wird.
sgm