vor 8 Stunden
Detroit übte scharfe Kritik aus
Die strittige Szene aus Spiel 5 zwischen den Detroit Pistons und den Cleveland Cavaliers sorgt weiter für Diskussionen. Nun hat die NBA offiziell Stellung zum umstrittenen No-Call in den Schlusssekunden bezogen.

Die Liga erklärte im offiziellen Last Two Minutes Report, dass die Schiedsrichter korrekt entschieden hätten, kein Foul gegen Jarrett Allen zu pfeifen. Der Cavaliers-Center hatte kurz vor Ende der regulären Spielzeit Kontakt mit Ausar Thompson, als beide einem freien Ball hinterhergingen.
Laut der NBA hätten Allen und Thompson "legal denselben Spot attackiert", ehe beide durch den leichten Kontakt das Gleichgewicht verloren. Da zu diesem Zeitpunkt keiner der beiden Spieler Ballbesitz hatte, wertete die Liga die Aktion lediglich als normalen Basketballkontakt und nicht als Foul.
Die Szene hatte unmittelbar nach dem Spiel für heftige Reaktionen auf Seiten der Pistons gesorgt. Thompson beschwerte sich direkt auf dem Feld über die Entscheidung, während Detroit-Coach J. B. Bickerstaff nach der Partie deutlich wurde: "Allen hat Ausar klar gefoult." Wäre ein Pfiff erfolgt, hätte Thompson bei einem Stand von 103:103 Freiwürfe zugesprochen bekommen.
Stattdessen ging die Partie in die Verlängerung, wo sich Cleveland schließlich mit 117:113 durchsetzte und die Serie auf 3:2 stellte. Bereits während des Spiels hatte Crew Chief Tony Brothers erklärt, dass die Referees lediglich "incidental contact" gesehen hätten. Spiel 6 findet nun in Cleveland statt, wo die Cavaliers den Einzug in die Eastern Conference Finals perfekt machen können.
sgm