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    NBA

    vor 2 Stunden

    Neu Schiedsrichter-Linie in der Kritik

    NBA = "No-Bullshit-Association"? Kerr verteidigt hartes Durchgreifen gegen Flopping

    Flopping ist in der jungen NBA-Saison eines der großen Streitthemen. Nun hat sich Warriors-Coach Steve Kerr deutlich positioniert - mit drastischer Wortwahl und einer klaren Forderung an die Liga. Auch Timberwolves-Coach Chris Finch übte Kritik, allerdings aus einem anderen Blickwinkel.

    Steve Kerr
    Steve Kerr gilt als langjähriger Kritiker der Schiedsrichterlinie gegenüber Flopping. Zur neuen Saison hat sich die Liga Verschärfungen auf die Fahne geschrieben. IMAGO/ZUMA Press Wire

    Vor dem Duell seiner Golden State Warriors bei den Minnesota Timberwolves am Mittwoch wurde Kerr gefragt, worauf die Liga beim Kampf gegen das Flopping setzen sollte. "Ihr kennt meine Meinung zur NBA. Wir sollten die No-Bullshit-Association sein", sagte der Coach. Jeder Trick, den Spieler versuchten, solle konsequent unterbunden werden. Das Spiel sei besser, wenn niemand floppt, sich festhält oder einhakt.

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    Dabei sieht Kerr die Liga stets einen Schritt zu spät. "Die Spieler tricksen, und wir jagen ihnen hinterher und kommen ihnen nie zuvor", erklärte er. Als Beispiel nannte er ein Trainingslager eines anderen Teams, in dem die Spieler ihre Fouls selbst pfeifen sollten: "Wenn die Spieler ihre eigenen Fouls pfeifen, floppen sie nicht."

    Kerr lobt "großartige" Schiedsrichter

    Die Unparteiischen nahm Kerr dabei ausdrücklich in Schutz. "Ich finde, unsere Schiedsrichter machen einen großartigen Job und reißen sich den Hintern auf", sagte er.

    Anlass für die Debatte war die Schlussphase des Spiels zwischen den Los Angeles Lakers und den Portland Trail Blazers am Dienstag, in der gleich drei Flopping-Vergehen in Folge geahndet wurden. Portland gewann die Partie mit 136:129. Bereits zuvor hatte die Liga Lakers-Profi Ziaire Williams wegen Floppings nachträglich mit 2.000 US-Dollar bestraft.

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    Timberwolves-Coach Chris Finch begrüßt das Vorgehen der Liga grundsätzlich, stört sich aber an der Umsetzung. "Wo sie falsch liegen, sind all diese Flops, die sie in der Defensive pfeifen." Die Fans wollten vielmehr, "dass die Flops der Offensivspieler aus dem Spiel verschwinden". Das Duell der beiden Coaches entschieden übrigens die Warriors mit 119:114 für sich.

    jos