27.10.2026
Nach 31 Punkten gegen Denver
Yaxel Lendeborg bestreitet für die Golden State Warriors seine ersten Spiele in der NBA. Der Forward überzeugt dabei direkt von Beginn an. Welche Auswirkungen auf die langfristigen Planungen der Warriors das haben könnte.

Yaxel Lendeborg von den Golden State Warriors bestritt zwar erst sein viertes Spiel in der NBA, gegen die Denver Nuggets noch dazu. Dennoch legte er 31 Punkte, zwölf Rebounds und sechs Assists auf. Der letzte Warrior, dem als Rookie mindestens 30 Punkte, zehn Rebounds und fünf Assists gelangen, war ein gewisser Stephen Curry im Jahr 2010. Auch andere Vergleiche bringen den Forward in elitäre Kreise: seine 87 Punkte in den ersten vier Spielen sind die meisten seit der Rookie-Saison von Wilt Chamberlain.
Sein Headcoach, Steve Kerr, schwärmte von seinem Rookie. "Er ist stark wie ein Ochse und technisch stark". Das habe man gegen die Nuggets gesehen. "In allen entscheidenden Momenten des Spiels haben wir ihm einfach den Ball gegeben. Dass ein Rookie schon so weit ist, ist äußerst selten." Im diesjährigen Draft wählten die Warriors Lendeborg an 11. Stelle aus. Der Absolvent der Michigan University kommt in seinem ersten Einsätzen auf über 33 Minuten pro Abend. Dabei legt er 21,8 Punkte, 9,3 Rebounds, 4,8 Assists auf. Auch außerhalb des Parketts sorgte er mit Aussagen über den Superstar der Los Angeles Lakers, Luka Doncic, für Schlagzeilen.
Der 24-Jährige profitiert derzeit maßgeblich von den Verletzungen seiner Mitspieler Jimmy Butler und Moses Moody, die frühestens rund um den Jahreswechsel zurückkehren sollen. Dadurch ist auf dem Flügel bei den Warriors eine Lücke entstanden, die Lendeborg bisher herausragend ausfüllt.
Er habe einen starken Zug zum Korb, "kombiniert mit seinen Fähigkeiten als Passgeber", erklärte Kerr abschließend. Mit Blick auf Lendeborgs Zukunftsperspektive ergänzte der Headcoach: "Er wird zu den Spielern gehören, die Partien für uns beenden."
jsc