18.03.2025
Ex-Nationalspieler denkt über rechtliche Schritte nach
Die fristlose Kündigung von Denis Wucherer bei den Skyliners Frankfurt könnte noch ein Nachspiel haben. Medienberichten zufolge wird der Fall vor Gericht gehen.

Der Ex-Nationalspieler hatte am Montag seine fristlose Kündigung von den Skyliners erhalten, nachdem er eine Woche zuvor vom Verein suspendiert worden war. Die Gründe dafür erläuterte Skyliners-Chef Gunnar Wöbke in einem Podcast ausführlich. Das Problem sei vor allem gewesen, dass immer wieder Interna an die Öffentlichkeit geraten waren.
"Deswegen ist es gar nicht anders möglich gewesen, als dass wir Denis heute Morgen gekündigt haben“, erläuterte Wöbke, demzufolge Wucherer bereits nach dem Aufstieg eine Abmahnung erhalten habe. Laut Informationen des HR gab es jedoch keine schriftliche Abmahnung, stattdessen erfolgte diese (wenn überhaupt) nur mündlich, was vor einem Gericht kaum zu beweisen ist.
Auch der Vorwurf, dass Wucherer gezielt Informationen an diverse Medien weiterreichte, kann kaum bewiesen werden. Selbst im Verein soll es Zweifel geben, ob die fristlose Kündigung des Ex-Trainers rechtens ist. Laut HR hat sich Wucherer, dessen Vertrag in Frankfurt noch bis zum Saisonende gelaufen wäre, bereits rechtlichen Beistand geholt.
Der 123-fache Nationalspieler hatte Frankfurt nach dem Abstieg direkt wieder in die BBL geführt, zögerte aber zunächst mit einer Verlängerung. Letztlich machte der 51-Jährige aber weiter und führte die Skyliners unter anderem in Top Four. In der BBL holte Wucherer jedoch nur fünf Siege und wurde nach einer Niederlage in Bamberg als Vorletzter entlassen. Unter Interims-Trainer Klaus Perwas gewannen die Hessen am Wochenende gegen die MHP Riesen Ludwigsburg.
rar