vor 9 Stunden
Aktuelles System vor dem Aus
Die EuroLeague steht offenbar vor einer grundlegenden Umstrukturierung. Ab der Saison 2027/28 soll das Teilnehmerfeld wachsen und erstmals in mehrere Conferences aufgeteilt werden.

Das aktuelle Format mit 20 Mannschaften und jeweils einem Heim- und Auswärtsspiel gegen jeden Gegner soll 2026/27 zum letzten Mal ausgetragen werden. Das erklärte Christos Stavropoulos, General Manager von Armani Olimpia Mailand, im Gespräch mit EOK’s WEB Radio. "Wir haben uns für ein Jahr auf 20 Teams und das Round-Robin-System geeinigt. Das wird definitiv das letzte sein", sagte der Grieche.
Ab der darauffolgenden Spielzeit plant die EuroLeague demnach eine Erweiterung des Teilnehmerfeldes. Gleichzeitig soll ein Conference-System eingeführt werden, durch das nicht mehr jede Mannschaft zweimal gegen jeden anderen Klub antreten würde. Wie viele Teams teilnehmen und nach welchen Kriterien die Conferences gebildet werden, ist bislang nicht bekannt.
Stavropoulos räumte ein, dass mit dem neuen Modell ein Teil des bisherigen Formats verloren gehe. Gleichzeitig eröffne die Umstellung jedoch neue Möglichkeiten für die weitere Expansion des Wettbewerbs. Die hohe sportliche Qualität der EuroLeague solle bei allen Veränderungen weiterhin im Mittelpunkt stehen.
Über eine Aufteilung in Conferences wird bereits seit mehreren Monaten diskutiert. Im März waren die Überlegungen laut BasketNews allerdings noch in einem frühen Stadium, ein endgültiges Modell stand zu diesem Zeitpunkt nicht fest. Die Aussagen von Stavropoulos deuten nun darauf hin, dass der grundlegende Wechsel bereits beschlossen ist - die konkrete Ausgestaltung aber noch erarbeitet werden muss.
sgm