vor 22 Stunden
Vor dem Free-Agency-Start
Mit dem Trade von Miles Bridges zu den Phoenix Suns haben sich die Charlotte Hornets enorme finanzielle Flexibilität verschafft. Nach dem Deal gehört man zu den Teams mit dem größten Handlungsspielraum vor der Free Agency.

Die Charlotte Hornets gaben Miles Bridges sowie einen Erstrundenpick 2029 und einen Zweitrundenpick 2027 an die Phoenix Suns ab. Im Gegenzug wechseln Grayson Allen, Royce O'Neale und ein ungeschützter Erstrundenpick 2033 nach Charlotte. Der eigentliche Gewinner des Deals könnte aber der finanzielle Spielraum sein, den sich die Franchise verschafft hat.
Laut NBA-Cap-Experte Keith Smith liegen die Hornets nach dem Trade nun rund 50,1 Millionen Dollar unter der Luxussteuergrenze. Damit verfügt Charlotte über reichlich Flexibilität, um in den kommenden Wochen weitere Geschäfte einzufädeln.
Mit dem Abgang von LaMelo Ball und nun auch Miles Bridges treiben die Hornets ihren Umbruch konsequent voran. Nach den Drafts von Hannes Steinbach und Christian Anderson setzt die Franchise klar auf einen langfristigen Neuaufbau.

Auch sportlich erhalten die Hornets mit Grayson Allen und Royce O'Neale zwei erfahrene Rollenspieler. Allen zählt seit Jahren zu den zuverlässigsten Distanzschützen der NBA, O'Neale gilt als vielseitiger Verteidiger und Playoff-Routinier.
Ob beide langfristig Teil des Neuaufbaus werden, ist allerdings offen. Aufgrund ihrer Erfahrung und ihrer auslaufenden und gut handelbaren Verträge könnten sie im Laufe der Saison selbst zu begehrten Trade-Kandidaten werden.
kon