10.07.2025
Rookie Extensions im Sommer
Mit Paolo Banchero, Chet Holmgren und Jabari Smith Jr. haben die drei Top-Picks aus dem NBA Draft 2022 bereits Verlängerungen unterschrieben. Wer könnte bald noch eine Rookie Extension erhalten?

Die ersten Verlängerungen sind da, mit Paolo Banchero und Chet Holmgren erhielten die beiden ersten Picks aus dem Jahr 2022 jeweils maximale Verlängerungen. Auch Nr.3-Pick Jabari Smith Jr. hat schon für fünf Jahre verlängert, allerdings "nur" für 122 Millionen Dollar, was durchaus eine Überraschung war.
Vor allem dieser Deal wird der Gradmesser für andere Spieler dieser Klasse sein. Bis Ende Oktober kann verhandelt werden, ansonsten werden alle Erstrundenpicks der ersten Runde 2022 im kommenden Sommer Restricted Free Agents. Wünschenswert ist das aus Spielersicht nicht, wie die Klasse von 2021 gerade erfahren muss.
Wer könnte also noch nachziehen? Wir blicken auf einige Kandidaten.
Hier dürfte es bald zu einer Einigung kommen, dies ließ auch Shams Charania (ESPN) bereits bei der Verkündung von Holmgren durchblicken. Williams wurde in der abgelaufenen Saison ins All-NBA-Team gewählt und spielte im Anschluss starke Playoffs. Alles andere als eine maximale Verlängerung würde überraschen.
Möglich ist aber, dass eine Klausel verankert wird, dass Williams statt der 25 Prozent des Caps 30 Prozent bekommt, wenn er erneut ein All-NBA-Team erreicht. Holmgren bekam das nicht, Banchero in Orlando (plus Spieler-Option) aber schon.

Murray stagnierte zuletzt etwas, seine Quoten sanken ab und überhaupt wurde der Forward weniger in die Offense der Kings einbezogen. Auch in der kommenden Saison dürfte Murray maximal die vierte Option sein, wenn man auf das Roster blickt. Das erschwert seine Verhandlungsposition enorm, weswegen es möglich ist, dass man in den kommende Saison ohne eine Einigung geht.
Bei Mathurin könnte es kompliziert werden. Die Pacers wollen die Luxussteuer vermeiden, um mit dem Forward zu verlängern, müsste Indiana aber genau das tun. Dafür war der Kanadier aber nicht konstant genug. Zumeist kam Mathurin nur von der Bank, vermutlich gehen die Vorstellungen auf beiden Seiten weit auseinander. Somit ist es wahrscheinlich, dass es zu keiner Einigung kommen wird.
Neben Duren wird auch Ivey Restricted Free Agent, der Guard wird sich nach seiner Verletzung aber erst einmal beweisen müssen. Duren ist dagegen der Starter auf der Fünf und machte in der Vorsaison deutliche Fortschritte. Der Center-Markt bleibt jedoch etwas undurchsichtig, wie die Verlängerungen von Daniel Gafford oder auf der anderen Seite des Spektrums Jakob Pöltl zeigen.
Dennoch ist Duren neben Cade Cunningham ein wichtiger Eckpfeiler für die Pistons, sodass ein Deal a la Jabari Smith möglich scheint. Ob dies Duren reicht?

Vor einigen Monaten spekulierte Bobby Marks (ESPN) mal über 30 Millionen Dollar jährlich für Braun. Das klingt viel, doch Braun ist inzwischen ein integraler Teil der Starting Five der Nuggets und damit von unschätzbarem Wert. Da die Nuggets aber für 26/27 schon vier weitere Spieler mit einem Einkommen von mindestens 23 Millionen Dollar haben, wird es sehr eng, dies finanziell zu stemmen. Gleichzeitig hat man fast keine andere Wahl. Hier erscheint alles offen.
Die Jazz werden in der kommenden Saison wieder tanken, so viel ist klar. Kessler sollte als Center ein Eckpfeiler für die Zukunft, allerdings gab es immer wieder Trade-Gerüchte, was durchaus verwundert. Das realistische Szenario dürfte aber sein, dass Utah den Big Man langfristig bindet und ihm auch einen Vertrag anbietet, der im neunstelligen Bereich liegt oder zumindest daran kratzt.
Jaden Ivey (Detroit Pistons)
Shaedon Sharpe (Portland Trail Blazers)
Dyson Daniels (Atlanta Hawks)
Jeremy Sochan (San Antonio Spurs)
Peyton Watson (Denver Nuggets)
Robert Arndt