vor 4 Stunden
Ein Gedankenspiel mit Jordans Bulls
Patrick Beverley hat eine Debatte um Ja Morant und John Stockton eröffnet. Seine überraschend eindeutige Wahl begründete der frühere NBA-Guard mit einem Gedankenspiel rund um Michael Jordans Chicago Bulls.

"Ich nehme Ja Morant", erklärte Beverley in seinem Podcast. Zwar sei Stockton der klassischere Spielmacher, ein besserer Anführer und einer der größten Passgeber der NBA-Geschichte gewesen. Morants Athletik würde den früheren Jazz-Star in einem direkten Vergleich jedoch vor kaum lösbare Probleme stellen: "Ja Morant würde Kreise um John Stockton laufen und über ihn hinwegspringen."
Dabei gehe es Beverley nicht darum, Stocktons Karriere oder dessen Rekorde kleinzureden. Beim Basketball "nach Lehrbuch" liege der frühere Jazz-Star vorne. "Aber wenn es Mann gegen Mann geht und der Ball im Spiel ist, nehme ich jeden Tag Ja Morant", stellte der 38-Jährige klar.
Beverley ging sogar noch einen Schritt weiter und versetzte Morant in die Jazz-Teams, die 1997 und 1998 in den NBA Finals auf Michael Jordans Chicago Bulls trafen. Steve Kerr hätte Morant seiner Meinung nach nicht verteidigen können und wäre möglicherweise gar nicht zum Einsatz gekommen. Chicago hätte stattdessen Scottie Pippen, Dennis Rodman oder sogar Jordan auf den explosiven Guard ansetzen müssen: "Mit Ja Morant bei Utah wäre das eine andere Serie gewesen."
Morant beginnt nach seinem Trade von den Memphis Grizzlies zu den Portland Trail Blazers ein neues Kapitel seiner Karriere. Der zweimalige All-Star steht noch für zwei Spielzeiten unter Vertrag und kann 2028 Free Agent werden.
sgm