NBA
vor 5 Stunden
Zahlreiche Youngster noch ohne Gewissheit
Curry und diverse Toptalente: Diese Guards sind nächstes Jahr vertraglos

Superstar trifft auf Supertalent: Die besten Guard-Free-Agents 2027
Die Vorbereitungen auf die NBA-Saison 2026/27 laufen auf Hochtouren. Wir blicken aber schon mal darüber hinaus. Welche Spieler gehen in ihr finales Vertragsjahr? Hier sind die besten Guards, deren Zukunft sich in der bevorstehenden Spielzeit maßgeblich entscheidet.
IMAGO/Anadolu Agency
Nur Unrestricted oder Restricted Free Agents
Kleiner Disclaimer vorweg: Wir nehmen in dieser Liste ausschließlich solche Spieler auf, deren Vertrag nach der kommenden Saison endet - Spieler mit Optionen bleiben außen vor. Dazu zählt unter anderem auch Nikola Jokic, der für die Spielzeit 2027/28 eine Spieleroption besitzt.
Isaiah J. Downing-Imagn Images
15. Davion Mitchell (Miami) - UFA
Mitchell hat sich seit seinem Trade von Toronto am Südstrand zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. 70 Saisonspiele im Vorjahr - alle von Beginn an. Während der Dreier immer konstanter fällt, ist der kleine Point Guard auch in der Ballverteilung immer wertvoller: 6,5 Assists waren es in der vergangenen Saison pro Spiel - bei überschaubaren 1,5 Ballverlusten.
IMAGO/ZUMA Press
14. Max Strus (Cleveland) - UFA
Strus hatte sich in den vergangenen Jahren zu einem unverzichtbaren Teil der Cavs-Playoff-Rotation gemausert. Verletzungen limitierten den Swingman jedoch zu mageren zwölf Einsätzen in der vergangenen Saison. Mit guter Flügelverteidigung und einem hochprozentigen Dreier dürfte die Konkurrenz aber trotzdem genau hinschauen.
IMAGO/UPI Photo
13. Brandon Podziemski (Golden State) - RFA
Ein Jahr vor Auslaufen von Podziemskis Rookievertrag steht eine Einigung zur Verlängerung noch aus. Dabei ist der Shooting Guard jedes Jahr besser geworden - und vor allem effizienter. Der Lokalheld aus San Francisco absolvierte in der vergangenen Saison zudem alle 82 Spiele. Trotz Jahr 3 ist er bereits einer der wichtigsten Puzzleteile der Warriors von der Bank.
IMAGO/ZUMA Press Wire
12. Anthony Black (Orlando) - RFA
Black steht ebenfalls vor seinem finalen Rookievertragsjahr. Dabei zeigte die Formkurve des Aufbauspielers zur rechten Zeit nach oben. Mit einer Steigerung von fast sechs Punkten zur Vorsaison zählte der 22-Jährige zu den heißen Anwärtern auf den MIP-Award. Drive, Dreier, Defense - eigentlich hat Black das Komplettpaket. Die Frage ist nur: Können sich die Magic Black überhaupt leisten?
Nathan Ray Seebeck-Imagn Images
11. Jordan Poole (New Orleans) - UFA
Seit seinem Abgang aus Golden State ist Poole nicht wieder richtig glücklich geworden. In seinem finalen Vertragsjahr und mit voller Genesung ist mit einem Wiedererstarken des Shooting Guards zu rechnen. Gut möglich, dass er 2027 zu einem Team mit tatsächlich sportlicher Perspektive wechseln wird.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS
10. Luguentz Dort (Atlanta) - UFA
Dort galt als Herz des Erfolgs der Thunder in den vergangenen Jahren. Er verlieh dem Meister von 2025 Identität und Bissigkeit. Sein Schicksal konnte sich über die finanzielle Realität in Oklahoma City aber dennoch nicht hinwegsetzen. Als erfahrener Flügel, der gut und gerne den besten Gegenspieler verteidigen kann, wird er in der Ligaspitze weiterhin begehrt sein.
IMAGO/EPA
9. CJ McCollum (Atlanta) - UFA
Seit Jahren liefert McCollum konstant gute Leistungen ab. Diesmal durfte er das auch auf der großen Playoff-Bühne zeigen und verdiente sich damit nochmal einen Einjahresvertrag in Atlanta. In der mittelfristigen Franchise-Ausrichtung dürfte aber nur schwerlich ein Platz für ihn sein. Klarer Abgangskandidat im Sommer 2027 - wenn nicht schon früher.
IMAGO/ZUMA Press Wire
8. Scoot Henderson (Portland) - RFA
Henderson galt im Wemby-Draftjahrgang als zweitgrößtes Talent nach dem Franzosen. Bewahrheitet hat sich das Versprechen bislang kaum. Zu groß waren seine Adaptionsprobleme. In der kommenden Spielzeit bekommt er in Portland dann auch noch jede Menge Konkurrenz auf der Eins: Lillard, Morant und Holiday stehen im Wege - ein Sign-and-Trade wäre nächstes Jahr naheliegend.
IMAGO/Icon Sportswire
7. Fred VanVleet (Houston) - UFA
Mit seinem Wechsel von Toronto nach Houston impfte VanVleet den Rockets umgehend Titel-DNA ein. Ebenso offensichtlich war sein Fehlen in der vergangenen Saison. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Point Guard nach knapp 18 Monaten Zwangspause nach Kreuzbandriss auf dem Feld behaupten kann. Immerhin war der heute 32-Jährige aber nie jemand, der von Athletik lebte.
Darren Yamashita-Imagn Images
6. RJ Barrett (Toronto) - UFA
Barrett geht ins letzte Jahr seines ursprünglich in New York ausgehandelten Vierjahresvertrags. In seiner kanadischen Heimat ist sein Spiel inzwischen deutlich gereift. Eigentlich ist er als Identifikationsfigur bei den Raptors nicht wegzudenken. Doch das könnte sich mit der möglichen Ankunft von Kawhi Leonard auch schnell ändern.
Nick Turchiaro-Imagn Images
5. Zach LaVine (Sacramento) - UFA
LaVine stand bereits im laufenden Sommer vor einem Abschied aus Sacramento, entschied sich dann aber doch für seine hochdotierte Spieleroption. Alterstechnisch befindet sich der Guard in seiner absoluten Prime und steht einer Franchise im Rebuild deshalb auch nur bedingt zu Gesicht. Ein Trade bis zu Februar-Deadline ist sehr wahrscheinlich. Sein Name wird im Sommer 2027 wohl noch öfter fallen.
IMAGO/ZUMA Press Wire
4. Amen Thompson (Houston) - RFA
In Abwesenheit von VanVleet übernahm Thompson im vergangenen Jahr große Teile des Spielaufbaus in Houston - mit Erfolg! Offensiv spielte er die beste Saison seiner Karriere, dazu gilt er weiterhin als einer der besten Verteidiger der Liga. Sollten die Rockets ihm keinen Maximalvertrag geben, wären andere Teams dazu sicherlich bereit.
Darren Yamashita-Imagn Images
3. Tyler Herro (Milwaukee) - UFA
Herro hatte sich verletzungsbedingt von seinem All-Star-Niveau im Jahr zuvor zuletzt etwas entfernt. Mit Tapetenwechsel in Milwaukee bekommt der Guard aber jetzt wieder die Chance, mehr Verantwortung zu übernehmen. Es sind die perfekten Ausgangsvoraussetzungen vor dem finalen Vertragsjahr.
IMAGO/UPI Photo
2. Keyonte George (Utah) - RFA
In seinem dritten Jahr in der NBA gelang dem 16. Pick von 2023 der absolute Durchbruch: 23,6 Punkte, 6,1 Assists, dazu erstmals auch effiziente Feldwurfquoten. Die Jazz zögern dennoch mit einer Verlängerung zu maximalen Bezügen, da man sehen will, ob George diese Leistungen beibehalten kann.
Peter Creveling-Imagn Images
1. Stephen Curry (Golden State) - UFA
Der absolute Superstar auf dieser Liste! Curry ist inzwischen 38 Jahre alt und gewiss etwas verletzungsanfälliger als in der Vergangenheit. Sein Einfluss aufs Spiel der Warriors ist aber ungebremst hoch. Noch hat es offenbar nur wenig Kontakt zwischen Team und Spieler rund um eine Verlängerung gegeben. Zuletzt äußerte sich Warriors-GM Dunleavy Jr. allerdings vorsichtig optimistisch.
IMAGO/ZUMA Press