vor 5 Stunden
Vieles neu in Los Angeles
In der Offseason haben die Los Angeles Lakers mit Walker Kessler einen dicken Fisch per Trade nach L.A. gebracht. Der Big Man hat direkt große Pläne mit seinem neuen Team und sieht auch Titelchancen.

„Hört zu, ich glaube, wir werden ein ekliges Defensiv-Team sein", sagte Kessler am Dienstag auf dem Media Day des Teams. "Ich glaube, die Leute unterschätzen, wie gut unsere Perimeter-Defense sein wird. Viele Jungs sind auf dem Perimeter sehr clever und können positionell wirklich gute Defense spielen. Wir haben Jungs, die einfach Ball Hawks sind", schwärmte der 25-Jährige vom Roster der Lakers.
Kessler kam im Sommer per Trade von den Utah Jazz nach Los Angeles und soll umgehend der neue Defensivanker des Teams sein. Neben Kessler haben die Lakers sich auch noch mit Matisse Thybulle, Collin Sexton, Ziaire Williams und Kevon Looney verstärkt, die allesamt gute Defensivspieler sind.
"Solche Jungs zu haben, die den Ball stehlen können und wenn sie mal überspielt werden, sich wieder recovern können, macht meinen Job viel einfacher", lobte er: "Es ist viel einfacher, einen Wurf zu blocken, wenn ein Typ jemanden dicht an der Hüfte hat, statt eine offene Gasse zum Korb."

Auch JJ Redick sagte, dass sein erstes Ziel im Training gewesen sei, die "defensiven Prinzipien" des Teams zu etablieren. Wer dabei neben Kessler auf den großen Positionen starten wird, ist aktuell noch komplett offen. "Sie haben die Aufgabe heute verstanden. Das war aufregend. Sie haben defensiv den Ton für uns angegeben. Es gab viel Physis, viel Greifen und Festhalten und viel Disruption, ohne dabei ein Risiko einzugehen", lobte der Head Coach.
In ihrer Meistersaison 2020/21 stellten die Lakers die drittbeste Defensive der Liga, im Folgejahr sogar die beste. In den vergangenen Jahren ging die Tendenz aber stetig nach unten, da der Backcourt aus Austin Reaves und Luka Doncic oft zu anfällig war. So stellten sie im Vorjahr nur die 20. beste Defensive der NBA.
Das soll sich dieses Jahr ändern, damit die Lakers wieder um die Championship mitspielen können. Kessler glaubt auf jeden Fall daran, dass das gelingen kann und sie "definitiv ein Contender sein können". "Ich glaube, wir haben eine Menge großartiger Tools und Vielseitigkeit. Die Jungs verstehen sich schon gut. Connection macht Meister-Teams", führte er aus.
gfr