vor 2 Stunden
Fragen um das neue Superteam
Jaylen Brown fühlte sich bei den Boston Celtics nicht genug wertgeschätzt, nun spielt er an der Seite von LeBron James, Joel Embiid und Tyrese Maxey in Philadelphia. Auf die Frage nach dem Führungsspieler wich der Forward beim Media Day aus.

Das Experiment Philadelphia dürfte in den ersten Wochen eines der spannendsten Themen in der NBA sein. Wie werden Joel Embiid, LeBron James, Jaylen Brown und Tyrese Maxey zusammen funktionieren? Wer wird zurückstecken müssen? Wer hält die Zügel in der Hand?
Natürlich bekamen auch die Spieler solche Fragen am Media Day gestellt, Brown hatte daran jedoch wenig Interesse. "Nächste Frage", war seine nüchterne Antwort auf die Frage, wer denn nun eigentlich das Alphatier im Team sei. Ähnlich sah dies auch bei Browns altem Team, den Boston Celtics, mit Jayson Tatum aus, letztlich tradeten die Celtics den früheren Finals-MVP.
Vor zehn Jahren hatte Boston Brown an dritter Stelle gedraftet, nun wird der Forward erstmals in seiner Karriere für ein anderes Team auflaufen. Auch daran wird sich der 29-Jährige erstmal gewöhnen müssen. "Es gibt immer Phasen. Mental, emotional und auch physisch. Ich versuche mich einzurichten und an die neue Situation zu gewöhnen", erklärte Brown. "Jeder Tag ist ein Schritt nach vorne."
Gleichzeitig hat Brown nicht vergessen, dass diverse Medienmitglieder dessen Charakter infrage stellten, was Brown als "ein bisschen bizarr" bezeichnete. "Da schwingt definitiv ein gewisser Unterton mit."
In der Vorsaison spielte der Flügelspieler die statistisch beste Saison seiner Karriere. In 71 Einsätzen legte Brown durchschnittlich 28,7 Punkte, 6,9 Rebounds sowie 5,1 Assists auf und führte die Celtics trotz der langen Verletzung von Tatum auf Rang zwei der Eastern Conference. In den Playoffs war jedoch überraschend früh Schluss, Boston scheiterte in Runde ein an den Philadelphia 76ers, Browns neuem Team.
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