13.04.2026
Negative Bilanz in zweieinhalb Jahren
Erstmals seit einer Dekade haben die Milwaukee Bucks die NBA-Playoffs verpasst. Umgehend nach dem finalen Saisonspiel zog die Franchise Konsequenzen und trennte sich von Cheftrainer Doc Rivers.

"Die Saison ist nicht nach Plan gelaufen", hatte Rivers nur wenige Minuten zuvor auf seiner letzten Pressekonferenz resümiert. "Ich sage immer, dass auch ich einen besseren Job hätte machen können. Wir hatten auch bessere Gesundheit haben können. Ich bin aber kein großer Freund davon, zurückzuschauen."
Rivers hatte die Bucks im Januar 2024 übernommen. Auch wegen diverser Verletzungen seiner Star-Spieler blieb der Hall-of-Fame-Trainer in beiden Playoff-Runs glücklos. Jeweils 2024 und 2025 scheiterte Milwaukee in der ersten Runde an den Indiana Pacers.
Wie ESPN berichtet stehe Rivers noch das Gehalt für die kommende Saison zu, welches ihm die Franchise nun auszahlen wird. Dabei handele es sich um einen Betrag in achtstelliger Höhe.
Laut NBA-Reporter Shams Charania ist die Trennung nicht nur das Ergebnis ausbleibenden Erfolgs, sondern auch der zunehmenden Entfremdung zwischen Mannschaft und Trainer. Charania und Rivers verbindet seit Neuestem auch eine ganz persönliche Fehde, die ihren Ursprung in einem Witz des Bucks-Coaches hat. Hier geht's zu den Hintergründen.
Angesichts der wackeligen Zukunft von Starspieler Giannis Antetokounmpo dürfte die Entlassung nur der Auftakt in einen Sommer der Veränderungen in Milwaukee sein.
jos