12.04.2026
Diese sieben Teams müssen zahlen
Einige Teams müssen für ihre Kaderzusammenstellung tief in die Tasche greifen. Wie mehrere Titelkandidaten überschreiten auch die Lakers in dieser Saison die Luxussteuergrenze - mit spürbaren finanziellen Konsequenzen.

Insgesamt sieben Teams werden in der laufenden Saison die Luxussteuer zahlen müssen. Für die Lakers wird eine Summe von rund 22,2 Millionen Dollar fällig, womit sie im Mittelfeld der zahlenden Klubs liegen. Deutlich höher fallen die Beträge bei den Cleveland Cavaliers (68,7 Mio.) und den Golden State Warriors (67,9 Mio.) aus, während auch die New York Knicks mit 44,4 Millionen Dollar tief in der Steuer stecken.
Neben den großen Namen gehören auch die Houston Rockets, Los Angeles Clippers und Minnesota Timberwolves zu den Teams, die die Grenze überschreiten. Damit zeigt sich erneut ein klarer Trend: Vor allem ambitionierte Teams sind bereit, hohe Summen zu investieren, um ihre Chancen im Titelrennen zu maximieren.
Das System hinter der Luxussteuer ist dabei bewusst restriktiv aufgebaut. Zwar dürfen Teams den Salary Cap (rund 136 Millionen Dollar) überschreiten, doch ab der Steuergrenze von etwa 165 Millionen greifen gestaffelte Strafzahlungen. Je weiter ein Team darüber liegt - und je häufiger es dies in aufeinanderfolgenden Jahren tut - desto höher fällt die Belastung aus.
Für die übrigen Teams hat das ebenfalls Konsequenzen. Da nur sieben Klubs die Steuer zahlen, fällt die Ausschüttung für die anderen 23 Teams geringer aus als üblich. Sie erhalten jeweils rund 4,9 Millionen Dollar - der niedrigste Wert seit der Saison 2020/21.
sgm