08.07.2025
Nach EuroLeague-Ausstieg
Mit dem Ausstieg aus der EuroLeague sorgte Alba Berlin für jede Menge Aufsehen. Nun ist klar: Der Wechsel in die Basketball Champions League hat nicht nur personelle, sondern auch enorme finanzielle Konsequenzen für den Traditionsklub.

Nur wenige Wochen nach dem Ende der BBL-Saison stehen bei Alba Berlin bereits sieben Abgänge fest, zahlreiche weitere Personalien sind noch unklar. Ein Grund dafür: das verringerte Budget in der bevorstehenden Spielzeit.
Weil die EuroLeague-Teams jedes Jahr ein finanzielles Defizit erwirtschaften, hat sich der Hauptstadtklub nun für den Schritt zurück in die Basketball Champions League entschieden. Anstatt Real Madrid, Panathinaikos Athen und Co. erwarten die Berliner nun ERA Nymburk (Tschechien) und den BC Sabah (Aserbaidschan).
"Wir haben keine Möglichkeit, uns über Fremd-Injektionen dauerhaft über Wasser zu halten", sagte Geschäftsführer Marco Baldi gegenüber der Bild. "Die Euroleague-Klubs verlieren im Jahr an die 200 Millionen Euro. Und das stört die nicht. Aber wir können so nicht agieren."
In der Basketball Champions League erwarten Alba nun nicht nur viel weniger Zuschauer, sondern auch Spiele. "Es kann sein, dass schon nach drei Spieltagen Schluss ist. Und das hat massive Auswirkungen auf das Volumen."
Bereits jetzt ist klar: Der Etat von bislang 8,1 Millionen Euro fürs Personal kann nicht gehalten werden. Deshalb reduziert der Klub die Spieleranzahl von 15 auf nur noch zwölf Akteure. Sportdirekor Ojeda machte klar: "Es ist der größte Umbau, seit ich hier bin."
jos