02.11.2025
NBA kompakt
Vier Spiele, vier klare Botschaften: Orlando findet mit Franz Wagner und Paolo Banchero zurück in die Spur, Kevin Durant zeigt in Boston seine ganze Klasse, und Minnesota feiert ohne Anthony Edwards den Befreiungsschlag. Dazu gelingt Detroit in Mexiko-Stadt ein Statement-Sieg gegen Dallas.

Die Orlando Magic erwischten in Washington einen Sahnetag und überrollten die Wizards mit 125:94. Paolo Banchero legte in nur 26 Minuten 28 Punkte und elf Rebounds auf, Franz Wagner ergänzte 25 Zähler (6 Reb., 6 Ass.), und Orlando kontrollierte das Spiel spätestens nach einem dominanten zweiten Viertel (43:21). Die Magic trafen fast 61 Prozent in diesem Abschnitt und führten zur Pause bereits mit 75:56 - das Fundament für den zweiten Sieg in Folge nach der frühen Krise.
Im Schlussabschnitt durfte Coach Jamahl Mosley durchrotieren, während die Wizards offensiv weiter ohne Rhythmus blieben (unter 40 % aus dem Feld). Mit nun drei Siegen aus sieben Spielen zeigt Orlando wieder das Gesicht eines Teams, das über Physis, Tiefe und Teamchemie (32 Assists) kommt. Für Washington dagegen war es bereits die elfte Niederlage in Folge gegen die Magic.
Ein fast makelloser Abend für Kevin Durant: 26 Punkte in drei Vierteln, 8/11 aus dem Feld, 8/9 von der Linie - dazu ein klarer 128:101-Sieg in Boston. Houston kontrollierte das Geschehen von Beginn an, führte zur Pause 66:48 und traf insgesamt 57 Prozent aus dem Feld. Alperen Sengün verpasste mit 16 Punkten, zehn Rebounds, neun Assists nur knapp ein Triple-Double, während Amen Thompson (17 Punkte, 9 Rebounds) glänzte.
Boston wirkte nach dem knappen Sieg am Vortag müde und frustriert - Coach Joe Mazzulla kassierte im dritten Viertel ein technisches Foul, auch das Publikum verlor früh die Geduld. Schon vor dem Schlussabschnitt verließen viele Fans die Halle. Für Houston war es der dritte Sieg in Folge, für Durant ein Statement, dass er auch mit 37 Jahren noch jeden Abend dominieren kann.
Ohne den verletzten Anthony Edwards fand Minnesota beim 122:105-Erfolg in Charlotte den richtigen Rhythmus wieder. Julius Randle übernahm mit 30 Punkten, während Donte DiVincenzo und Naz Reid je 18 beisteuerten. Nach einem Rückstand zur Halbzeit (50:56) drehte das Team von Chris Finch im dritten Viertel auf - ein 36:18-Lauf brachte die Wende.

Die Timberwolves trafen starke 47 Prozent von der Dreierlinie und dominierten die zweiten 24 Minuten nach Belieben. Charlotte hatte zwar in Miles Bridges (30 Punkte) und LaMelo Ball (18, 7 Rebounds, 8 Assists) zwei Aktivposten, kam aber nie mehr gefährlich heran. Für Minnesota war es der erste Sieg nach zwei Niederlagen.
Im 15. NBA-Regular-Season-Spiel in Mexiko-Stadt zeigten die Detroit Pistons eine starke Vorstellung und besiegten die Dallas Mavericks mit 122:110. Jalen Duren dominierte mit 33 Punkten und zehn Rebounds, Cade Cunningham steuerte 21 Punkte und 18 Assists bei - eine Karrierebestmarke in Vorlagen. Nach einem Rückstand nach drei Vierteln (87:93) legten die Pistons im Schlussabschnitt einen 35:17-Lauf hin.
Dallas musste auf den verletzten Anthony Davis verzichten, während Rookie Cooper Flagg mit 16 Punkten versuchte, gegenzusteuern. Doch Duren war unter dem Korb schlicht zu wuchtig, und Cunninghams Übersicht gab Detroits Angriff die nötige Struktur. Für die Pistons war es der zweite Sieg in Serie.
sgm