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"Waren in jeder Hinsicht viel besser"
Die Basketball Löwen Braunschweig sind am Sonntag auch offiziell in die Saisonvorbereitung gestartet. Vor Gesellschafter und NBA-Star Dennis Schröder kassierte der sportliche Bundesliga-Absteiger der Vorsaison jedoch eine empfindliche Niederlage (60:93). Und das ausgerechnet gegen BBL-Konkurrent Rostock Seawolves.

Das Spiel, das unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, war von Beginn an einseitig geprägt. Die ersten beiden Viertel gingen jeweils zweistellig an die Hanseaten. Zum Kabinengang stand es 24:47. Die Löwen, denen der Bundesliga-Verbleib nur aufgrund der erhaltenen Wildcard gelungen war, zeigten sich insbesondere offensiv extrem anfällig. Zur Halbzeitpause verbuchte man schwache 23 Prozent aus dem Feld.
Nach der Pause kam Braunschweig besser raus. "Die ersten sechs Minuten im dritten Viertel haben mir gefallen. Wir haben das Tempo besser kontrolliert und mehr Energie gezeigt", resümierte Neu-Trainer Ramon Diaz, der in seinem Debüt noch auf Ferdinand Zylka (Zahn-OP) und Eddy Edigin (Muskelfaserriss) verzichten musste.
Im Schlussviertel verloren die Hausherren jedoch wieder den Faden, was der Spanier mit zunehmender Müdigkeit seiner Mannschaft erklärte. "Rostock war in jeder Hinsicht viel besser als wir", machte Diaz deutlich. "Aber es ist das erste Spiel der Vorsaison, und ich habe einige Dinge gesehen, die mir gefallen haben."
Seawolves-Sportdirektor Kevin Anstett nannte die Leistung seiner Mannschaft hingegen "exzellent". Gleich fünf Spieler waren zweistellig unterwegs. Zach Copeland führte alle Akteure mit 19 Punkten an.
jos