27.07.2025
James soll "neugierig" sein
Die Gerüchteküche rund um LeBron James brodelt weiter, und das trotz seines noch laufenden Vertrags bei den Los Angeles Lakers. Während der 40-Jährige offiziell keine Entscheidung über sein Karriereende getroffen hat, rücken zwei Teams aus dem Westen zunehmend ins Blickfeld.

Laut NBA-Insider Marc Stein bleibt Golden State ein potenzieller Kandidat für ein mögliches "Last Dance"-Szenario mit James. Bereits zur Trade Deadline im Februar 2024 soll es intern Interesse gegeben haben, den viermaligen MVP nach San Francisco zu lotsen.
Ein Szenario, das Stein nun erneut ins Spiel bringt. "Ich glaube, dass die Warriors weiterhin eine Rolle spielen könnten, wenn LeBron wirklich über ein letztes Kapitel außerhalb von L.A. nachdenkt", so Stein.
Ein gemeinsames Kapitel mit Stephen Curry, seinem langjährigen Rivalen und Partner, wäre aus sportlicher wie medialer Sicht ein Blockbuster-Move. Ob die Warriors den finanziellen Spielraum dafür finden, ist bei ihrer angespannten Cap-Situation jedoch fraglich. Immerhin kämpfen sie derzeit noch um Lösungen mit Jonathan Kuminga und um Wunschverstärkungen wie Al Horford.
Noch überraschender ist Steins zweite Enthüllung: LeBron James soll laut eigenen Informationen auch ernsthaftes Interesse an einem Engagement bei den Dallas Mavericks haben. Der Grund: Die enge Verbindungen und ein vertrautes Umfeld.

"Ich glaube, dass LeBron wirklich neugierig ist, wie es wäre, für Dallas zu spielen", schreibt Stein. "Mit Leuten wie GM Nico Harrison, Coach Jason Kidd und ehemaligen Mitspielern wie Kyrie Irving und Anthony Davis kennt er dort viele Persönlichkeiten sehr gut."
Allerdings: Ein Wechsel nach Dallas scheint aktuell wenig wahrscheinlich, solange kein Buyout erfolgt. James ist für die kommende Saison mit 52,6 Millionen Dollar bei den Lakers unter Vertrag. Eine Free-Agency-Verpflichtung im Sommer 2026 erscheint realistischer, sofern LeBron dann noch spielt.
Ob Warriors oder Mavericks, dass LeBron James über Alternativen nachdenkt, zeigt vor allem eines: Die Uhr tickt. Und während der Routinier mit seinem Sohn Bronny James erstmals Teamkollege in der NBA ist, könnte der Reiz eines letzten großen Titelversuchs in einem anderen Trikot steigen.
kon