26.07.2025
Was passierte wirklich?
Kyrie Irving hat sich ausführlich zum implodierten Superteam der Brooklyn Nets geäußert. Während Kevin Durant fehlendes Investment in das Team bemängelte, konterte Irving, dass die Franchise eigentlich nur Durant haben wollte.

Alles begann mit Aussagen von Durant im Podcast Mind the Game, als dieser zusammen mit Ex-Coach Steve Nash darüber philosophierte, warum das Superteam der Nets um KD, Kyrie Irving und James Harden nur eine Playoff-Serie gewannen. Durant sagte unter anderem, dass sowohl Irving als auch Harden nicht mit vollem Herzen dabei gewesen wären.
In einem Twitch-Stream konterte Irving diese Aussagen. "Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich die Leute dort nicht gut genug gekannt habe. Wollten sie mich haben? Klar. Aber Coach Kenny Atkinson waren andere wichtiger. Sie wollten Kevin haben, aber das ist nur meine Sicht der Dinge."
2019 hatten sich sowohl Durant als auch Irving den Nets angeschlossen, später stieß dann auch Harden via Trade aus Houston hinzu. Atkinson war damals schon längst gefeuert, stattdessen wurde Rookie-Coach Nash installiert - ohne, dass Kyrie gefragt wurde. Stattdessen sorgte Irving anderweitig für Wirbel. Er ließ sich nicht impfen, er teilte ein antisemitisches Video. Dazu konnte Kyrie zeitweise nur in Auswärtsspielen eingesetzt werden.
"Ich habe damals blind zugesagt und dann keinerlei Mitspracherecht gehabt", berichtete Irving. "Ich konnte bei Spielern nicht helfen, ich konnte nicht mitentscheiden, welcher Coach kommt." Dazu meinte Irving, dass er selbst damals nicht reif genug gewesen sein. Stattdessen fragte er Brooklyn sogar, ob diese ihn nicht gleich entlassen würden.
Dies war jedoch keine Option, stattdessen folgte im Februar 2023 der Trade zu den Dallas Mavericks, wo Irving eine neue Heimat fand. An der Seite von Luka Doncic erreichten die Mavs 2024 die NBA Finals, unterlagen dort aber den Boston Celtics mit 1-4. Derzeit laboriert der Guard an einer schweren Knieverletzung, im März riss das Kreuzband.
rar