28.01.2026
James kontert Nostalgie-Debatte
LeBron James hat die Debatte um Load Management und die Belastung im modernen NBA-Alltag erneut angeheizt. Im Podcast Mind the Game erklärte der Lakers-Star, warum er eine komplette 82-Spiele-Saison heute anspruchsvoller findet als in den 80ern oder 90ern.

LeBron widerspricht der Vorstellung, dass es heutige NBA-Spieler leichter hätten, eine komplette Regular Season durchzustehen. Dabei stellte der "King" klar, dass Vergleiche zwischen den Epochen aus seiner Sicht oft zu kurz greifen. "82 Spiele in den 80ern und 90ern sind nicht dasselbe wie 82 Spiele in den 2020ern", sagte James. Als Grund nannte er vor allem das heutige Spieltempo und die Geschwindigkeit: "Die Art, wie wir spielen, mit dem Level an Pace und Speed - das ist ein anderes Spiel."
Nach seiner Einschätzung sorgt die moderne Spielweise für eine andere körperliche Belastung. Während frühere Jahre für Physis in der Zone standen, sei es heute die permanente Bewegung über das gesamte Feld, die stärker auf den Körper gehe. "Es gibt jetzt viele Muskel- und Sehnenverletzungen", erklärte James und sagte zugleich, er hoffe, dass man dafür in Zukunft bessere Lösungen finde.
"Als ich in die Liga kam, war eine der größten Sorgen der High-Ankle-Sprain", sagte James - oft ausgelöst durch Landungen im Gedränge, "weil vier oder fünf Jungs in der Zone standen." Heute habe das Spacing viele dieser Situationen verändert, dafür seien andere Probleme präsenter: "Der neue High-Ankle-Sprain ist die Wade." Seine Aussagen fallen in eine Phase, in der Waden- und Beinverletzungen ligaweit ein Thema sind - zuletzt auch bei Giannis Antetokounmpo, dessen Rückkehr nach einer Wadenverletzung weiter offen ist.
sgm