basketball-world header logo
    • Basketball Heute
    • Schlagzeilen
    • Videos
    • Wettbewerbe
  • USA
    • NBA
    • WNBA
    • NCAA
  • Deutschland
    • BBL
    • DBBL
    • Pro A
    • BBL Pokal
  • Europa
    • EuroLeague
    • Eurocup
    • Champions League
    • FIBA Europe Cup
  • FIBA World Cup
    • Basketball-WM
    • WM der Frauen in Berlin
  • Sonstiges
    • Wir über uns
    • Instagram
    • Facebook
    • Linkedin
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Nutzungsbedingungen
Partner des kicker.de

    NBA

    vor 9 Stunden

    Kein Team hat weniger Back-to-backs

    LeBron-Bonus für die Sixers? Spielplan sorgt für Wirbel

    Der Spielplan der Philadelphia 76ers für die Saison 2026/27 sorgt bereits vor dem ersten Tip-off für Diskussionen. Kritiker werfen der NBA vor, dem neuen Team von LeBron James ungewöhnlich günstige Bedingungen verschafft zu haben.

    LeBron spielt künftig für die Philadelphia 76ers.
    LeBron spielt künftig für die Philadelphia 76ers. IMAGO/VCG

    Besonders auffällig ist der vergleichsweise späte Kontakt mit der Western Conference. Philadelphia trifft erst im 18. Saisonspiel auf einen Gegner aus dem Westen, wenn die Portland Trail Blazers zu Gast sind. Die erste Reise in den Westen folgt sogar erst vier Partien später zu den Houston Rockets.

    Auch die Belastungssteuerung fällt günstig aus. Bis Weihnachten müssen die Sixers keinen längeren Roadtrip durch die Western Conference absolvieren. Zudem bestreitet Philly ligaweit die wenigsten Back-to-backs und hat weniger Phasen mit drei Spielen innerhalb von vier Tagen als jedes andere Team. Gerade für einen Kader um den 41 Jahre alten James und den häufig von Verletzungen ausgebremsten Joel Embiid sind die längeren Erholungszeiten ein großer Vorteil.

    Jetzt Sixers-Teammates: LeBron James und Joel Embiid.
    Jetzt Sixers-Teammates: LeBron James und Joel Embiid. IMAGO/Eibner

    "Verrückt": Kann die NBA LeBron nicht loslassen?

    Radio-Moderatorin Monse Bolanos äußerte deshalb im Podcast The Odd Couple den Verdacht, dass James bei der Gestaltung des Spielplans eine Rolle gespielt haben könnte. "Die Bevorzugung ist so offensichtlich, es ist verrückt", erklärte sie. "Warum hat die NBA Angst davor, LeBron loszulassen? Genau so wirkt es."

    Aus Sicht von Bolanos habe die Liga längst bewiesen, dass sie auch ohne James im Mittelpunkt große Aufmerksamkeit erzeugen könne. Die NBA Finals 2026 zwischen den New York Knicks und San Antonio Spurs kamen über fünf Spiele auf durchschnittlich 20,58 Millionen Zuschauer. Damit handelte es sich um die meistgesehene Finalserie seit 1998. "Warum haben sie Angst davor, weiterzuziehen? Das gehört zum Leben", ergänzte die Moderatorin.

    Die Spielpläne aller 30 NBA-Teams für die Saison 2026/27

    Sixers und Spurs haben die meiste Sendezeit

    Gleichzeitig erhalten die Sixers in der kommenden Saison besonders viel Sendezeit im landesweiten US-Fernsehen. Philadelphia gehört gemeinsam mit San Antonio zu den prominentesten Teams im nationalen TV-Programm, während auch die Lakers und Knicks traditionell stark vertreten sind. Die Kombination aus einem günstigen Reiserhythmus, vielen Erholungspausen und großer medialer Präsenz lässt den Spielplan besonders auffällig erscheinen.

    Belege für eine bewusste Bevorzugung von Philadelphia oder James gibt es allerdings nicht. Bei der Erstellung des NBA-Spielplans müssen unter anderem Hallenbelegungen, Reisewege, TV-Interessen und zahlreiche weitere organisatorische Faktoren berücksichtigt werden. Der ungewöhnlich leichte Saisonbeginn bietet Kritikern dennoch reichlich Angriffsfläche.

    Die meisten nationalen TV-Spiele während der NBA-Saison 2026-27

    TeamSpiele
    Knicks 34 Spiele
    Spurs 34 Spiele
    76ers 34 Spiele
    Lakers 34 Spiele
    Thunder 30 Spiele
    Warriors28 Spiele
    Nuggets28 Spiele
    • MVPs, Champions und Grenzfälle: Diese 11 NBA-Stars warten auf die Hall of Fame
    • Haliburton "geschockt": Comeback läuft nicht im National-TV

    Sam Müller