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vor 10 Stunden
Zwei Kandidaten gelten als nahezu sicher
MVPs, Champions und Grenzfälle: Diese 11 NBA-Stars warten auf die Hall of Fame

MVPs, Champions und Grenzfälle: Diese 11 NBA-Stars warten auf die Hall of Fame
Nach einer von WNBA-Legenden geprägten Hall-of-Fame-Klasse 2026 könnten in den kommenden Jahren wieder zahlreiche frühere NBA-Stars in Springfield geehrt werden. Während einige Kandidaten ihre Aufnahme bereits fest einplanen dürften, entfachen andere schwierige Debatten über Titel, individuelle Auszeichnungen und den Einfluss auf das Spiel.
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Blake Griffin - berechtigt seit 2026
Griffin erreichte bereits in seinem ersten Jahr der Berechtigung die Finalrunde, wurde 2026 aber noch nicht aufgenommen. Der frühere Nummer-eins-Pick gewann den Rookie-of-the-Year-Award, wurde sechsmal All-Star und fünfmal in ein All-NBA-Team gewählt. Gemeinsam mit Chris Paul machte er die "Lob City"-Clippers zu einer der spektakulärsten Mannschaften ihrer Zeit. Fehlende Titel und zahlreiche Verletzungen verhindern eine sichere Aufnahme im ersten Anlauf, sein sportlicher und kultureller Einfluss spricht aber klar für ihn.
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Joe Johnson - berechtigt seit 2026
Johnson gehört zu den schwierigsten Grenzfällen dieser Liste. "Iso Joe" wurde siebenmal zum All-Star gewählt und erzielte in fünf aufeinanderfolgenden Spielzeiten mehr als 20 Punkte im Schnitt. Zudem ist er einer von nur wenigen Spielern mit mindestens 20.000 Punkten, 5.000 Rebounds und 5.000 Assists. Weil er als zentrale Figur nie die NBA Finals erreichte und nur zweimal in den Conference Finals stand, könnte ihm trotz seiner starken Zahlen der letzte große Karrierehöhepunkt fehlen.
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Marc Gasol - berechtigt seit 2026
Gasol kann sowohl in der NBA als auch auf internationaler Bühne ein beeindruckendes Portfolio vorweisen. Der Spanier gewann 2019 mit den Toronto Raptors die Meisterschaft, wurde 2013 als Defensive Player of the Year ausgezeichnet und dreimal zum All-Star gewählt. Hinzu kommen zwei WM-Titel, zwei olympische Silbermedaillen und fünf Medaillen bei Europameisterschaften. Aufgrund dieser Erfolge dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis er seinem Bruder Pau in die Hall of Fame folgt.
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LaMarcus Aldridge - berechtigt seit 2026
Aldridge sammelte während seiner 16 NBA-Spielzeiten mehr als 20.000 Punkte und 8.000 Rebounds. Der Big Man wurde siebenmal zum All-Star gewählt und zählte mit seinem sicheren Mitteldistanzwurf über Jahre zu den konstantesten Scorern auf seiner Position. Eine Meisterschaft oder eine MVP-Auszeichnung fehlt allerdings in seiner Vita. Die Aufnahme von Amar’e Stoudemire, dessen Karrierewerte denen von Aldridge ähneln, dürfte seine Chancen deutlich verbessert haben.
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Derrick Rose - berechtigt ab 2028
Rose stellt eine der spannendsten Grundsatzfragen für die Hall of Fame. 2011 wurde er im Alter von 22 Jahren zum jüngsten MVP der NBA-Geschichte, wenig später veränderten schwere Knieverletzungen den Verlauf seiner Karriere. Rose kam insgesamt nur auf drei All-Star-Nominierungen, gewann mit Team USA aber auch zwei Weltmeisterschaften und führte Memphis am College bis ins NCAA-Endspiel. Da bislang jeder berechtigte NBA-MVP aufgenommen wurde, könnte seine kurze, aber außergewöhnliche Spitze am Ende den Ausschlag geben.
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Andre Iguodala - berechtigt seit 2026
Die durchschnittlich 11,3 Punkte seiner Karriere erzählen nur einen kleinen Teil von Andre Iguodalas Geschichte. Der vielseitige Forward gewann mit den Golden State Warriors vier Meisterschaften und wurde 2015 zum Finals MVP gewählt. Zudem stehen eine All-Star-Nominierung, zwei Berufungen in ein All-Defensive-Team und olympisches Gold aus dem Jahr 2012 in seiner Vita. Iguodalas Chancen hängen davon ab, wie stark die Wähler seine Rolle als defensives Herzstück und verbindendes Element einer Dynastie gewichten.
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Chris Paul - berechtigt ab 2029
Bei Chris Paul gibt es kaum Zweifel an einer Aufnahme im ersten möglichen Jahr. Der Point Guard beendete seine Karriere als zwölfmaliger All-Star, elffaches All-NBA-Mitglied und neunfach ausgezeichneter Verteidiger. Zudem liegt er in der ewigen NBA-Bestenliste sowohl bei den Assists als auch bei den Steals auf Platz zwei. Ein Meistertitel blieb ihm zwar verwehrt, seine über zwei Jahrzehnte gezeigte Klasse macht ihn dennoch zu einem der besten Spielmacher der Basketballgeschichte.
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Kyle Lowry - berechtigt ab 2029
Lowrys Karriere nahm erst einige Jahre nach seinem NBA-Einstieg richtig Fahrt auf. Bei den Toronto Raptors entwickelte sich der Point Guard zum sechsmaligen All-Star und führte die Franchise 2019 gemeinsam mit Kawhi Leonard zur ersten Meisterschaft ihrer Geschichte. Mit mehr als 16.000 Punkten und 7.000 Assists erreichte er zudem Marken, die bislang fast ausschließlich Hall of Famer oder sichere künftige Kandidaten übertrafen. Sein Status als prägende Figur der erfolgreichsten Raptors-Ära dürfte Lowry spätestens nach einigen Anläufen nach Springfield bringen.
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Rajon Rondo - berechtigt seit 2026
Rondo gewann 2008 mit den Boston Celtics und 2020 mit den Los Angeles Lakers die NBA-Meisterschaft. In seiner besten Zeit war der viermalige All-Star ein herausragender Passgeber, gefährlicher Verteidiger und besonders in den Playoffs ein gefürchteter Gegner. Dreimal führte er die Liga bei den Assists an, seine Karrierewerte von 9,8 Punkten und 7,9 Assists fallen im Vergleich zu anderen Kandidaten jedoch eher unspektakulär aus. Sein früher Leistungshöhepunkt und die wechselhaften späteren Jahre machen Rondo zu einem echten Grenzfall.
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Russell Westbrook - berechtigt ab 2029
Westbrook dürfte ebenso wie Chris Paul direkt im ersten Anlauf aufgenommen werden. Der MVP von 2017 wurde neunmal All-Star, neunmal in ein All-NBA-Team berufen und verbuchte in vier Spielzeiten ein Triple-Double im Durchschnitt. Trotz fehlender Meisterschaft prägten seine Energie, Athletik und kompromisslose Spielweise eine gesamte NBA-Ära. Dazu kommen Spitzenplätze in den ewigen Bestenlisten für Punkte und Assists sowie Goldmedaillen bei der Weltmeisterschaft 2010 und den Olympischen Spielen 2012.
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Shawn Marion - berechtigt seit 2026
Marion war einer der vielseitigsten Two-Way-Spieler seiner Generation. "The Matrix" wurde viermal All-Star, zweimal in ein All-NBA-Team gewählt und gehörte zu den wichtigsten Spielern der revolutionären "Seven Seconds or Less"-Suns. 2011 krönte er seine Karriere als Starter des Meisterteams der Dallas Mavericks. Seine außergewöhnliche Produktion in den Kategorien Punkte, Rebounds, Assists, Steals und Blocks liefert ein starkes Argument für eine bislang ausgebliebene Aufnahme.
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