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    NBA

    vor 1 Stunden

    Trade-Gerüchte nehmen Fahrt auf

    Kommt das "Godfather-Angebot"? Wizards halten Nummer-eins-Pick offen

    Die Washington Wizards besitzen den ersten Pick im NBA Draft 2026, halten sich bei ihren Plänen bislang jedoch bedeckt. Laut ESPN könnte das Franchise die Unsicherheit bewusst nutzen, um mögliche Trade-Angebote anderer Teams zu maximieren.

    Darryn Peterson und AJ Dybantsa gelten als die voraussichtlichen Top-Zwei-Picks im NBA Draft 2026.
    Darryn Peterson und AJ Dybantsa gelten als die voraussichtlichen Top-Zwei-Picks im NBA Draft 2026. Getty Images

    Die Wizards wollen ihre Absichten rund um den Top-Pick offenbar so lange wie möglich geheim halten. ESPN-Reporter Brian Windhorst berichtete, rivalisierende Teams gingen davon aus, dass Washington auf ein mögliches "Godfather-Angebot" für die erste Auswahl spekuliere. Ein solches Angebot könnte das Franchise dazu bewegen, den Pick abzugeben.

    Bislang ist nicht bekannt, welchen Spieler die Wizards bevorzugen. Laut ESPN absolvierten sowohl AJ Dybantsa als auch Darryn Peterson bereits Pre-Draft-Workouts in Washington. Peterson soll darüber hinaus keine weiteren Team-Besuche planen, was innerhalb der Liga aufmerksam registriert worden sei.

    Auch aktuelle Mock Drafts liefern kein klares Bild. Jonathan Wasserman von Bleacher Report prognostiziert zwar Dybantsa an Position eins, verweist jedoch ebenfalls darauf, dass sich die Wizards bislang äußerst zurückhaltend zeigen.

    Cameron Boozer (l.) und Caleb Wilson (r.) werden aktuell an Position drei und vier prognostiziert.
    Cameron Boozer (l.) und Caleb Wilson (r.) werden aktuell an Position drei und vier prognostiziert. IMAGO/ZUMA Press

    Dybantsa oder Peterson? Kommt es zum Trade?

    Ein größerer Trade nach hinten gilt dennoch als unwahrscheinlich. Viele Scouts und Teamverantwortliche sehen mit Dybantsa, Peterson und Cameron Boozer drei Prospects an der Spitze des Jahrgangs. Laut Josh Robbins von The Athletic herrscht unter NBA-Verantwortlichen sogar die Meinung vor, dass sich zwei Spieler deutlich vom restlichen Feld abgesetzt hätten.

    Sollte Washington tatsächlich über einen Trade nachdenken, könnten die Utah Jazz als Partner infrage kommen. Utah verfügt über den zweiten Pick und könnte großes Interesse an Dybantsa haben, der seine Highschool-Karriere im Bundesstaat Utah beendete und zuletzt für BYU spielte.

    Zudem besitzen die Jazz zusätzliche Erstrundenpicks in den Jahren 2027 und 2028, die sie in mögliche Verhandlungen einbringen könnten. Ob die Wizards ihren Top-Pick letztlich behalten oder doch einen Deal eingehen, wird sich am 23. Juni beim NBA Draft in Brooklyn zeigen.

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    sgm