NBA
01.03.2026
Brunson macht Riesen-Sprung
Luka oder SGA mit dem 1. Pick? Der NBA-Draft von 2018 neu sortiert

Luka, SGA & Co. : Der NBA-Draft von 2018 neu sortiert
Fünf All-Stars und einige fette Fehlgriffe: Der Draft-Jahrgang 2018 war vollgepackt mit Talent, doch heute würden viele Teams ganz anders entscheiden. Wir sortieren die Top 14 neu, inklusive Aufsteiger, Abstürze und eines schwierigen Nummer-1-Picks.
Brad Penner-USA TODAY Sports
Die größten Katastrophenpicks des Drafts 2018
Marvin Bagley wurde an Position 2 gezogen, vor Luka Doncic und Shai Gilgeous-Alexander. Ein Fehler, der Sacramento noch lange nachhängen dürfte. Auch Mo Bamba (Pick 6) blieb trotz physischer Tools weit hinter den Erwartungen zurück, während Kevin Knox (Pick 9) nach wenigen Jahren komplett aus dem Fokus verschwand.
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Ehrenvolle Erwähnung: Moritz Wagner
Moritz Wagner, damals an 25 von den Lakers gepickt, verpasste den Cut für diesen Re-Draft nur knapp. Inzwischen hat er sich als wertvoller Rollenspieler bei den Magic etabliert. Für einen Top-14-Pick reichte es aber nicht ganz.
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Pick 14 - L.A. Clippers: Collin Sexton (8) - damaliger Pick: Jerome Robinson
Sexton ist zwar kein Franchise-Player geworden, aber als aggressiver Scorer mit feiner Midrange und explosivem Zug zum Korb längst etabliert. Bei den Bulls hat er sich als Anführer einer jungen Garde bewährt und liefert solide Minuten, meist von der Bank.
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Pick 13 - Denver Nuggets - Miles Bridges (12) - damaliger Pick: Michael Porter Jr.
Trotz Sperre und Pause hat sich Bridges in Charlotte zurückgekämpft. Mit stabiler Allround-Produktion hilft er dem jungen Hornets-Team beim aktuellen Aufschwung. Als Two-Way-Forward bringt er Athletik, Shooting und Toughness - und hat sich wieder als fester Faktor etabliert.
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Pick 12 - Charlotte Hornets - Mitchell Robinson (36) - damaliger Pick: Miles Bridges
Robinson hat sich in New York als Defensivanker und Reboundmaschine festgebissen. Offensiv limitiert, aber als Roll-Man und Shot-Blocker enorm wertvoll. Seine Präsenz unter dem Korb hätte in Charlotte den Neuaufbau stabilisiert.
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Pick 11 - L.A. Clippers - Anfernee Simons (24) - damaliger Pick: Shai Gilgeous-Alexander
Simons hat sich zu einem kompletten Offensivspieler entwickelt. Als Scorer mit tiefer Range und explosivem Antritt wäre er heute einen hören Pick wert. Bei den Bulls könnte er den nächsten großen Schritt machen.
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Pick 10 - Phoenix Suns: Wendell Carter Jr. (7) - damaliger Pick: Mikal Bridges
Carter Jr. ist kein Star, aber ein zuverlässiger Starter mit gutem Rebounding, klugem Positionsspiel und solider Defense. Ein moderner Big, der sich in Orlando bewiesen hat. Als Allround-Center eine sichere Bank.
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Pick 9 - New York Knicks: Donte DiVincenzo (17) - damaliger Pick: Kevin Knox
Der perfekte Role Player für modernen Playoff-Basketball: Toughness, Defense, Dreier. DiVincenzo hat sich wichtiger Spieler etabliert. Einer, den man lieber im eigenen Team hat.
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Pick 8 - Cleveland Cavaliers: Deandre Ayton (1) - damaliger Pick: Collin Sexton
Ayton bringt Double-Double-Garantien mit, aber nicht das erhoffte Superstar-Paket. Seine Statlines stimmen, doch das Feuer fehlt. In Cleveland wäre er als klassischer Big Man dennoch eine wertvolle Ergänzung neben Mobley und Mitchell.
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Pick 7 - Chicago Bulls: Michael Porter Jr. (14) - damaliger Pick: Wendell Carter Jr.
Wenn fit, dann brandgefährlich: Seine Kombination aus Größe, Shooting und Gefühl für den offenen Wurf macht ihn zu einem gefährlichen Wing. Rückenprobleme bleiben ein Thema, aber als Scorer ist Porter aus der NBA längst nicht mehr wegzudenken.
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Pick 6 - Orlando Magic: Mikal Bridges (10) - damaliger Pick: Mo Bamba
Der wohl beste 3-and-D-Wing der Draftklasse. Bridges verteidigt Stars, trifft konstant von außen und hat sich in Brooklyn und bei den Knicks zum Leader gemausert. Ein absoluter Traumfit für jedes junge Team und für Orlando eine klare Verstärkung.
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Pick 5 - Dallas Mavericks: Trae Young (5)
Vor allem offensiv gehört Trae Young zur Elite der Liga. Mit einer tiefen Range, starkem Playmaking und Crunch-Time-Gen hätte er auch in Dallas eine Ära prägen können. Wenn man ihn nicht gegen Luka getauscht hätte.
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Pick 4 - Memphis Grizzlies: Jaren Jackson Jr. (4)
Der Defensive Player of the Year von 2023 bleibt ein Schlüsselspieler für jede Verteidigung. Seine Rim-Protection und der Stretch-Faktor machen ihn zum Prototypen eines modernen Bigs. Inzwischen spielt der Big Man für die Utah Jazz.
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Pick 3 - Atlanta Hawks: Jalen Brunson (31) - damaliger Pick: Luka Doncic
Vom Zweitrundenpick zum All-NBA-Leader. Brunson hat sich in New York zur echten Franchise-Hoffnung entwickelt. Clutch, effizient, teamdienlich, ein Franchise-Player, wie man ihn sich in Atlanta nur hätte wünschen können.
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Pick 2 - Sacramento Kings: Shai Gilgeous-Alexander (11) - damaliger Pick: Marvin Bagley
SGA ist mittlerweile verdient MVP und Finals-MVP. Mit seinem Spielstil, seiner Effizienz und Defense hat er OKC zur Macht und Sogar zum Champion gemacht. In Sacramento hätte er die Franchise-Geschichte umgeschrieben.
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Pick 1 - Phoenix Suns: Luka Doncic (3) - damaliger Pick: Deandre Ayton
Der absolute Superstar dieser Klasse und Kopf-an-Kopf mit SGA. Doncic ist ein Offensiv-Genie mit historischen Zahlen. In Phoenix hätte er Franchise-History geschrieben, stattdessen dominierte er bei den Mavs und wird fortan das Gesicht der Lakers sein.
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