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    NBA

    vor 4 Stunden

    New Yorker Sportteams erwarten höhere Abgaben

    Knicks droht Verlust von Steuervorteilen - Politiker stemmen sich dagegen

    Den New York Knicks droht ab 2027 eine höhere Steuerlast, weil Spielergehälter bei börsennotierten Teams nicht mehr voll absetzbar wären. Ein überparteilicher Gesetzentwurf im US-Kongress will Sportler von dieser Regel ausnehmen.

    James Dolan
    James Dolan ist Besitzer der New York Knicks. IMAGO/UPI Photo

    Die New York Knicks müssen ab 2027 mit höheren Steuern rechnen. Grund ist eine US-Regel, nach der börsennotierte Unternehmen Gehälter nur begrenzt von der Steuer absetzen dürfen. Die Knicks gehören zum börsennotierten Konzern Madison Square Garden Sports. Private Teams trifft die Regel nicht.

    Bislang gilt die Grenze nur für die wenigen Top-Führungskräfte eines Konzerns: Pro Person lassen sich höchstens eine Million Dollar absetzen. Ein US-Gesetz von 2021 weitet das ab 2027 auf die fünf nächsthöher bezahlten Beschäftigten aus. Bei den Knicks betrifft das laut einem Bericht die fünf bestbezahlten Spieler. Ihre Gehälter wären größtenteils nicht mehr absetzbar, der steuerpflichtige Gewinn des Konzerns stiege.

    Der Account beziffert den Wert des wegfallenden Abzugs auf rund 59 Millionen Dollar in der kommenden Saison. Analyst David Joyce von Seaport hatte in einer früheren Studie für ein eigenständiges Knicks-Unternehmen eine zusätzliche Steuer von 55,4 Millionen Dollar errechnet.

    Überparteiliche Initiative will Ausnahme für Sportteams

    Am 6. Oktober stellten die US-Senatoren Katie Britt (Republikaner) und Raphael Warnock (Demokraten) einen überparteilichen Gesetzentwurf vor. Er würde Spieler, Trainer und Team-Manager aus der neuen Regel herausnehmen, die Vorgaben für Top-Führungskräfte blieben bestehen. Britt sagte: "Unser überparteilicher Gesetzentwurf nimmt eine gezielte Korrektur vor, indem er Sportpersonal von dieser zusätzlichen Kategorie mit fünf Beschäftigten ausnimmt." Ziel sei, dass Sportteams in New York "nicht unfair dafür bestraft werden, ein börsennotiertes Unternehmen zu sein". Warnock erklärte: "Dieses Gesetz wird für eine faire steuerliche Behandlung zwischen Profisportteams sorgen."

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    Die Steuerlast in New York gilt bereits heute als Standortnachteil für die Knicks. Im Gegensatz zu Bundesstaaten wie Florida oder Texas, wo keine "local tax" anfällt, beträgt der Einkommensteuersatz in New York fast 20 Prozent mehr. Die neue Gesetzgebung zielt jedoch auf den zu versteuernden Gewinn des Franchises und nicht auf das Einkommen der Spieler ab.

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    jos