10.04.2026
NBA kompakt
Die Toronto Raptors haben einen großen Schritt in Richtung direkte Playoff-Qualifikation gemacht. Den Kanadiern fehlt nur noch ein Sieg zur Playoff-Teilnahme. Die New York Knicks gewinnen das Spitzenspiel gegen die Boston Celtics.

Die Miami Heat haben das zehnte der vergangenen 13 Spiele verloren und werden damit aller Voraussicht nach als Zehnter in die Play-Ins gehen. Die Toronto Raptors machen dagegen einen großen Schritt in Richtung direkter Playoff-Qualifikation und brauchen nur noch einen Sieg dafür. Brandon Ingram überragte mit 38 Punkten (13/23 FG), sieben Rebounds und sieben Assists, dazu lieferte Rookie Collin Murray-Boyles von der Bank kommend perfekte 17 Zähler (7/7 FG, 3/3 FT) und acht Rebounds.
Dabei überstanden die Kanadier das dritte Viertel, als Miami neun von zwölf Dreiern verwandelte (31:40), weil Ingram ebenfalls treffsicher war. Trotz des Dreierregens der Gäste hielt die zweistellige Führung und Toronto ließ nichts mehr anbrennen. Für Miami war Bam Adebayo (24, 11 Rebounds, 8 Assists) auffälligster Spieler. Als Team schossen die Team 56 Prozent aus dem Feld, doch Toronto leistete sich nur sechs Ballverluste (MIA: 15) und marschierte 34-mal an die Freiwurflinie (MIA: 8/14 FT).

Die Philadelphia 76ers unterlagen dagegen ohne den im Krankenhaus weilenden Joel Embiid in Houston. Die Rockets führten hier mit bis zu 28 Punkten, mussten am Ende aber noch einmal minimal zittern. V.J. Edgecombe (21) brachte die Gäste 90 Sekunden vor Schluss noch einmal auf fünf Zähler heran, bevor Kevin Durant (29, 10/18) mit einem Dreier die Nerven der Texaner beruhigte.
Die Rockets bleiben somit im Kampf um Rang vier gegen die Lakers im Rennen, bekleckerten sich aber nur bedingt im Ruhm. Philly bleibt dagegen Achter im Osten, die besten Akteure waren Tyrese Maxey (23, 9/20) sowie Quentin Grimes, der elf seiner 20 Punkte im vierten Viertel erzielte.

Ein bisschen Spitzenspiel gab es in New York, wo sich die Knicks eine Restchance auf Platz zwei aufrechterhielten. Gegen die Boston Celtics erzielte Josh Hart 15 seiner 26 Punkte im Schlussabschnitt, darunter waren auch gleich zwei Dreier in den letzten 42 Sekunden, die das Spiel entschieden. Hart erzielte acht der letzten neun Zähler für die Gastgeber.
Boston musste auf Topscorer Jaylen Brown (Achillessehne) verzichten, dafür übernahmen Jayson Tatum (24, 13 Rebounds, 8 Assists), Payton Pritchard (23) sowie der brandheiße Baylor Scheierman (20, 6/7 3P) das Scoring. Bei New York punkteten derweil alle Starter zweistellig, wobei Jalen Brunson (25, 10 Assists) und Karl-Anthony Towns (16, 12 Rebounds) jeweils Double-Doubles verbuchten. Ariel Hukporti kam nicht zum Einsatz.
Die Los Angeles Lakers bleiben im Westen auch ohne Luka Doncic und Austin Reaves auf Kurs. LeBron James (26 Punkte, 8 Rebounds, 11 Assists) flirtete bei den Golden State Warriors mit einem Triple-Double, Sohn Bronny steuerte von der Bank kommend zehn Zähler bei. Dazu punkteten alle Starter zweistellig, darunter auch Center Deandre Ayton (21, 9/11).
Die Warriors, die auf Stephen Curry verzichteten, mussten nach der Pause abreißen lassen, der Vorsprung der Gäste wuchs auf bis zu 27 Zähler an. Brandin Podziemski sowie Nate Williams erzielten je 17 Zähler, dazu war der neue Center Charles Bassey (12, 13 Rebounds) einer der Lichtblicke bei den Dubs. Bei den Lakers blieb Maxi Kleber in gut fünf Minuten Einsatzzeit ohne Punkt.
rar