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    NBA

    vor 9 Stunden

    Startschuss für Blockbuster-Trade?

    Kehrtwende nach Kawhi-Skandal: Clippers-Boss Ballmer knickt plötzlich ein

    Nach der historischen Bestrafung der Los Angeles Clippers vollzieht Besitzer Steve Ballmer eine Kehrtwende. Die Franchise akzeptiert die Sanktionen der NBA, der geplante Trade von Kawhi Leonard nach Toronto ist aber weiterhin nicht fix.

    Steve Ballmer kaufe die Clippers vor 12 Jahren.
    Steve Ballmer kaufe die Clippers vor 12 Jahren. IMAGN IMAGES via Reuters Connect

    Wie die Associated Press berichtet, werden Ballmer und die Los Angeles Clippers nicht gegen das Urteil der Liga vorgehen. Ursprünglich hatte die Franchise die Ergebnisse der Untersuchung vehement zurückgewiesen und von einem voreingenommenen Verfahren gesprochen. "Auch wenn es weiterhin Meinungsverschiedenheiten über die Ergebnisse des Berichts gibt, möchte ich mich nicht darauf konzentrieren", erklärte Ballmer in seiner ersten öffentlichen Stellungnahme seit Bekanntgabe der Strafe. "Teambesitzer sollten die Liga unterstützen und nicht von ihr ablenken."

    Die Clippers haben die Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Dollar nach Angaben ihres Besitzers schon bezahlt. Ballmer entschuldigte sich auch bei den Fans, den Angestellten der Franchise und den anderen NBA-Eigentümern für die Belastungen, die durch den Skandal entstanden seien.

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    "Das war eine sehr schwierige Zeit für alle, die mit den Clippers verbunden sind, und das bedauere ich aufrichtig", schrieb der 70-Jährige. Als Haupteigentümer übernehme er die Verantwortung für die entstandene Unruhe. Gleichzeitig kündigte Ballmer an, das Kapitel hinter sich lassen und weiter in die Mannschaft und das Umfeld der Franchise investieren zu wollen.

    Die NBA hatte Ballmer für ein Jahr von allen Team- und Ligaaktivitäten suspendiert. Daneben verloren die Clippers ihre fünf Erstrundenpicks von 2029 bis einschließlich 2033. Präsident Lawrence Frank wurde für sechs Monate, die für den Geschäftsbereich verantwortliche Gillian Zucker ebenfalls für ein Jahr gesperrt.

    Auslöser war eine Untersuchung zu mehreren Werbevereinbarungen von Kawhi Leonard. Die Liga kam zu dem Ergebnis, dass die Clippers dem Superstar unzulässige Einnahmen außerhalb seines Spielervertrags ermöglicht und dadurch gegen die Regeln zur Umgehung des Salary Caps verstoßen hatten. Leonard selbst musste 700.000 Dollar zahlen.

    Leonard-Trade nach Toronto weiter nicht durch

    Ballmers Kehrtwende beseitigt zwar einen wichtigen Unsicherheitsfaktor, der geplante Trade von Leonard zu den Toronto Raptors bleibt aber offen. Beide Franchises hatten sich Ende Juni grundsätzlich auf den Deal verständigt. Toronto soll Brandon Ingram, Gradey Dick, zwei Erstrundenpicks, zwei Zweitrundenpicks und einen Pick-Swap nach Los Angeles schicken. Die Raptors legten die Abwicklung auf Eis, weil sie mögliche Sanktionen gegen Leonard nach einem Wechsel hätten übernehmen müssen.

    kon