27.01.2026
US-Amerikaner bringt sich für NBA-Rückkehr in Stellung
Erst vor wenigen Wochen einigten sich Spencer Dinwiddie und der FC Bayern auf eine vorzeitige Vertragsauflösung. Mehrere familiäre Erkrankungen hatten den 32-Jährigen dazu bewegt. In einem Podcast blickt der Guard nun aber bereits wieder nach vorn und bringt sich für eine Rückkehr in die NBA in Stellung.

Lediglich 17 Spiele hatte Dinwiddie für die Müncher absolviert - und war dabei weitgehend unter seinen Erwartungen geblieben. Bereits nach Weihnachten reiste der langjährige NBA-Spieler in seine Heimat Kalifornien, weil mehrere Personen aus dem näheren familiären Umfeld schwer erkrankten. Anfang Januar wurde klar: Dinwiddie würde nicht mehr zurückkehren.
"Im Grunde wurden drei meiner vier Elternfiguren binnen anderthalb Wochen ins Krankenhaus eingeliefert", bezog er im Buckets-don't-stop-Podcast nun erstmals selbst Stellung. "Es hatte sich für mich einfach nicht richtig angefühlt, 17 Stunden von ihnen entfernt zu sein. Ich bin dann zurückgereist, um meine Familie zu unterstützen." Sportliche Gründe lagen hingegen ausdrücklich nicht zu Grunde.
Stattdessen hatte Dinwiddie durchaus nur Positives über seine knapp zwei Monate in der bayerischen Landeshauptstadt zu sagen. "Bayern ist ein Verein erster Klasse. Es hat Spaß gemacht, dort zu spielen. Vielleicht bekomme ich in der Zukunft noch einmal die Chance, in der EuroLeague zu spielen, wenn sich meine Zeit in der NBA dem Ende zuneigt."
Die Rückkehr in die größte Basketballliga der Welt hat Dinwiddie indes noch längst nicht abgeschrieben. Vielmehr habe er den Wechsel nach Europa von Beginn an nur als Übergangslösung empfunden. "Ich wollte nicht direkt zum EuroLeague-Spieler werden. Es war viel mehr als Zwischenstopp bis zur Trade Deadline im Februar gedacht." Eine durchaus beachtliche Aussage, hatte er in München ja schließlich einen Kontrakt bis zum Sommer - ausdrücklich ohne Ausstiegsklausel - unterschrieben.
Nach der Vertragsauflösung ist Dinwiddie nun also Free Agent und in seiner Teamwahl völlig frei. Dabei hat der 32-Jährige eine Mannschaft bereits besonders im Blick: "Ich würde gerne zu den Rockets gehen. Ich liebe das Team. Einer meiner besten Freunde, Dorian Finney-Smith, spielt dort. Sie haben ein Team, das die Meisterschaft gewinnen kann." Er selbst könne dabei helfen, die Stars Durant und Sengün im Spielaufbau zu entlasten.
jos