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Nächster Akt im Bamberg-Streit
Die Trainersuche beim FC Bayern München sorgt weiter für Schlagzeilen. Jetzt hat sich auch Uli Hoeneß zur Personalie Anton Gavel geäußert. Dabei hat der Ehrenpräsident wie gewohnt keine Zweifel aufkommen lassen.

Der Streit um einen möglichen Wechsel von Anton Gavel zum FC Bayern München geht in die nächste Runde. Während des entscheidenden fünften Finalspiels gegen Alba Berlin äußerte sich Ehrenpräsident Uli Hoeneß bei Dyn ausführlicher zur Personalie und machte dabei deutlich, dass er von einem Wechsel des Bamberger Trainers nach München ausgeht.
Auf die laufende Trainersuche angesprochen, erklärte Hoeneß, dass er nicht in die operativen Entscheidungen eingebunden sei. Gleichzeitig verriet der 74-Jährige aber seine persönliche Einschätzung: "Ich persönlich glaube, dass wir nächstes Jahr Anton Gavel hier als Trainer haben."
Die Aussage lässt aufhorchen, da Gavel bei den BMA365 Bamberg Baskets eigentlich noch bis 2027 unter Vertrag steht. Seit Wochen gilt der ehemalige Bayern-Spieler als Wunschlösung für die Nachfolge von Svetislav Pesic, der seine Trainerkarriere beendet.
Auch auf die öffentliche Kritik aus Bamberg wurde Hoeneß angesprochen. Gesellschafter Michael Stoschek hatte zuletzt schwere Vorwürfe gegen den FC Bayern erhoben und den Münchnern vorgeworfen, Gavel beim Versuch unterstützt zu haben, seinen Vertrag mithilfe eines möglichen Formfehlers anzufechten.
Hoeneß betonte, die Diskussion nur aus den Medien zu kennen, da er nicht im Tagesgeschäft tätig sei. Gleichzeitig sprach er sich für eine einvernehmliche Lösung aus: "Ich glaube, man muss versuchen, eine diplomatische Lösung zu finden, mit dem Ziel, Anton nächstes Jahr hier bei uns zu haben."
Die Aussagen dürften in Bamberg für neue Diskussionen sorgen. Stoschek hatte zuletzt erklärt, er sei "total enttäuscht" vom Vorgehen Gavels und der Münchner Verantwortlichen. Nach seiner Darstellung habe Gavel bereits die Kündigung eingereicht und berufe sich dabei auf die Wirksamkeit einer digitalen Unterschrift. Eine Einigung zwischen beiden Klubs ist bisher nicht in Sicht.
kon