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    Basketball - EuroLeague

    vor 11 Stunden

    Bayern siegt mit Glück und Geschick

    "Hat jeder gesehen": ASVEL-Coach Parker schäumt nach No-Call gegen Lucic

    Der FC Bayern München siegt knapp und kontrovers bei ASVEL. Die Franzosen um Head Coach Tony Parker schoben nach der Partie Frust wegen eines nicht geahndeten Fouls von Vladimir Lucic an Patty Mills.

    Tony Parker haderte nach der Partie mit den Referees.
    Tony Parker haderte nach der Partie mit den Referees. IMAGO/PsnewZ

    "Jeder hat gesehen, dass das ein Foul war", ärgerte sich Head Coach Tony Parker nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. Kurz zuvor hatte die NBA-Legende ein TV-Interview quasi abgebrochen, indem er beide Fragen lediglich mit "Ein hartes Spiel" beantwortete und dann einfach die Mixed Zone verließ.

    Was war passiert? Beim Stand von 97:95 für die Bayern und noch 14 Sekunden auf der Uhr hatte ASVEL den Ball und Vladimir Lucic kam Andreas Obst im Duell mit Patty Mills zur Hilfe. Dabei rammte der Serbe dem ehemaligen NBA-Profi die Schulter ins Gesicht, sodass dieser den Ball unkontrolliert wegwarf und die Bayern so eine Shot Clock Violation erzwangen.

    Es war ein Play, welches die Schiedsrichter aber nicht überprüfen konnten, sodass Parker das letzte Ass zog und die Aktion als "Act of Violence" checken lassen wollte. Das Schiedsrichter-Trio ahndete es letztlich aber nicht als solches, die Bayern bekamen den Ball und machten durch Rokas Jokubaitis an der Freiwurflinie den Deckel drauf.

    Parker schimpft auch auf eigene Spieler

    "Einige Entscheidungen haben uns das Spiel gekostet", meinte der Franzose gegenüber BeBasket. "Das Ding gegen Patty Mills war offensichtlich, aber da waren auch noch andere Plays dabei. Sie haben dagegen sechs bis acht fragwürdige Freiwürfe bekommen und wir fast gar nichts. Das ist schwer zu verkraften." Insgesamt gingen die Bayern 28-mal an die Freiwurflinie, ASVEL nahm nur 17.

    Als Ausrede wollte Parker das aber nicht gelten lassen. "Wir haben das Spiel nicht wegen dieses Plays verloren. Wir hätten die Partie deutlich früher entscheiden müssen, aber 54 zugelassene Punkte in der zweiten Halbzeit waren viel zu viel."

    Patty Mills zieht gegen die Bayern zum Korb.
    Patty Mills zieht gegen die Bayern zum Korb. IMAGO/PsnewZ

    ASVEL hatte zuvor selbst Glück

    Gleichzeitig hatte ASVEL kurz zuvor selbst Glück gehabt, als Lucic ein sehr fragwürdiges Flagrant Foul gegen Jae Crowder kassierte, als der Bayern-Kapitän zwar das fünfte Foul des Oldies zog, dabei aber mit der Hand das Gesicht von Crowder minimal streifte. Nur so erhielt ASVEL überhaupt die Chance, dass sie vor jenem kontroversen Play nur zwei Punkte hinten waren.

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    Für die Franzosen war es nach zwei Heimsiegen am Stück dennoch ein Dämpfer, da sie mit einem Sieg an die Play-In-Plätze herangerückt wären. So steht die Parker-Truppe mit einer Bilanz von 4-6 auf Rang 16, einen Platz vor den Bayern (3-7).

    rar

    ASVEL Villeurbanne Lyon
    LYOASVELASVEL Villeurbanne LyonFrankreich
    95
    :
    99
    Bayern München
    MÜNBayernBayern MünchenDeutschland