26.03.2025
NBA: Der Spieltag kompakt
Während Oklahoma City seine Siegesserie weiter ausbaut und Isaiah Hartenstein weiterhin als effizíenter Allrounder überzeugt, gerät San Antonio im Westen immer mehr ins Hintertreffen. Auch Dennis Schröder kann den klaren Pistons-Erfolg nicht trüben - Detroit marschiert weiter Richtung Top fünf.

Auch ohne ihren verletzten Star Cade Cunningham hatten die Pistons gegen die Spurs alles im Griff. Marcus Sasser übernahm die Scoring-Rolle und erzielte mit 27 Punkten in nur 26 Minuten einen neuen Karrierebestwert. Dennis Schröder lenkte das Spiel als Starter mit sechs Assists bei sieben Punkten, während Tobias Harris mit 15 Punkten und acht Rebounds erneut solide ablieferte. Detroit dominierte vor allem im zweiten Viertel und stellte schon zur Pause die Weichen auf Sieg. Die Pistons schieben sich damit weiter in Richtung Top fünf im Osten - aktuell trennen sie nur noch Nuancen vom fünften Platz.
Die Spurs konnten ohne Wembanyama und Fox nicht mithalten. Zwar zeigte Devin Vassell mit 26 Punkten erneut seine Klasse und Rookie Stephon Castle kam auf 19 Zähler, doch die Quote aus dem Feld (36,3 Prozent) ließ kaum Siegchancen zu. Die Spurs waren ohne die verletzten Stars Victor Wembanyama und De’Aaron Fox chancenlos. Devin Vassell kam zwar auf 26 Zähler, doch insgesamt war die Offensive zu harmlos. San Antonio bleibt auf Platz 13 im Westen - und damit klar außerhalb der Play-In-Ränge.
Die Oklahoma City Thunder haben als erstes Team in dieser Saison die Marke von 60 Siegen geknackt. Beim souveränen Erfolg in Sacramento war Shai Gilgeous-Alexander mit 32 Punkten einmal mehr der überragende Mann. Chet Holmgren steuerte ein Double-Double bei, während Isaiah Hartenstein mit zehn Rebounds, fünf Assists und zwei Blocks erneut seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte - auch wenn er nur auf drei Würfe kam (4 Punkte).
Sacramento verkürzte den Rückstand nach der Pause kurzzeitig, doch ein starker Schlussabschnitt der Thunder entschied das Spiel frühzeitig. Die Kings sind nach vier Niederlagen in Folge ins Straucheln geraten und müssen nun sogar um einen Play-In-Platz bangen. Derzeit sind sie auf Platz neun im Westen.
Miami zeigte gegen Golden State, dass es auch ohne großes Spektakel dominant sein kann. Mit 17 erfolgreichen Dreiern und einer durchweg aggressiven Defensive ließ das Team um Bam Adebayo (27 Punkte) den Warriors keine Luft. Tyler Herro streute 20 Zähler ein, Alec Burks glänzte mit Effizienz, und Golden State lag von Beginn an hinten. Besonders kurios: Kein Starter der Warriors erzielte zur Halbzeit mehr als zwei Punkte.
Jimmy Butlers Rückkehr nach Miami geriet zum Nebenschauplatz - elf Punkte standen für ihn zu Buche, mehr nicht. Ohne Steph Curry, der weiter wegen einer Beckenprellung fehlt, fehlte es Golden State an Struktur und Energie. Die Heat fuhren einen überzeugenden Sieg ein und sendeten damit ein deutliches Signal Richtung Play-in-Positionierung.
Was für eine Vorstellung der Knicks: Karl-Anthony Towns zeigte sich in Topform und erzielte sein erstes Triple-Double seit über drei Jahren. Josh Hart tat es ihm gleich - gemeinsam führten sie New York zu einem souveränen Heimerfolg über die Mavericks. OG Anunoby war mit 35 Punkten der beste Scorer, New York glänzte als Team mit fast 60 Prozent Wurfquote und 40 Assists.

Bei Dallas war Naji Marshall mit 38 Punkten ein echter Lichtblick, doch insgesamt konnte das Team der Knicks-Physis in der zweiten Hälfte nichts entgegensetzen. Ohne den verletzten Anthony Davis im Frontcourt fehlte den Mavs die nötige Präsenz. Für New York war es bereits der zweite überzeugende Sieg in Folge - pünktlich zum heißen Playoff-Endspurt.
Jalen Green bleibt brandheiß: Mit 32 Punkten und elf Rebounds war er der dominante Faktor beim Heimsieg der Rockets gegen Atlanta. Houston kontrollierte das Spiel fast über die gesamte Dauer, auch weil Fred VanVleet an der Linie cool blieb und in der Crunchtime sicher verwandelte. Die Rockets verteidigten damit Rang zwei im Westen - zwei Siege vor Denver.
Atlanta kämpfte sich zwar mit einem starken Lauf im Schlussviertel zurück, aber letztlich waren 15 Treffer bei 49 Dreier-Versuchen zu wenig. Trae Young kam auf ein Double-Double, auch Dyson Daniels überzeugte als Allrounder - doch Houstons Tiefe setzte sich durch. Mit zehn Siegen aus den letzten elf Spielen ist das Team um Coach Udoka endgültig im Titelrennen angekommen.
sgm