vor 6 Stunden
Serben müssen im Frontcourt nachrüsten
Roter Stern Belgrad hat durch mehrere Verletzungen mit Engpässen auf den Big-Man-Positionen zu kämpfen. Kürzlich wurde ein altbekannter Name mit den Serben in Verbindung gebracht. Ob dieser Wechsel allerdings zustande kommt, bleibt offen.

Roter Stern Belgrad sucht offenbar nach einem weiteren Big Man. Am vergangenen Wochenende verstauchte sich der Ex-Oldenburger Ebuka Izundu im ABA-Liga-Spiel gegen Buducnost Podgorica den rechten Knöchel. Neuzugang Jonathan Motley ist ebenfalls verletzt. Damit stehen die Belgrader derzeit ohne gelernten Center da.
Ibon Navarro, Headcoach der Serben, sagte gegenüber dem italienischen Portal Sportando: "Natürlich sucht der Klub nach einem Spieler, der uns weiterhelfen kann". Eine Verstärkung angesichts der dünnen Personaldecke sei "keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit. Wir werden tun, was wir tun müssen", kündigte der Spanier an.
Ein Name, der in der vergangenen Woche (erneut) gerüchteweise kursierte, ist Filip Petrusev. Der Serbe in Diensten von Dubai Basketball war bereits zweimal bei Roter Stern unter Vertrag.
Eine erneute Rückkehr scheint aktuell aber unrealistischer geworden zu sein. Beim Auswärtsspiel bei Baskonia setzte ihn sein derzeitiger Trainer Xavi Pascual für rund 23 Minuten ein. Nicht nur bezogen auf seine Einsatzzeit kam Petrusev hier auf einen persönlichen Saisonhöchstwert. Im Baskenland zeigte er mit 17 Punkten bei starken Wurfquoten von 6/10 FG und 4/4 verwandelten Freiwürfen seine bisher beste Leistung für Dubai in dieser Spielzeit. Dazu legte zwei Assists und einen Steal auf.
Aber zurück zu Roter Stern: Zwar hat man es gegen ASVEL kurzfristig geschafft, die entstandenen Lücken mit anderen Spielern zu füllen. Allen voran Chima Moneke überzeugte mit 18 Punkten als Topscorer auf den großen Positionen. Letztlich gewann man durch einen Gamewinner von Chris Jones mit der Schlusssirene. Trainer Navarro zeigt sich dennoch optimistisch, was eine mögliche Neuverpflichtung angeht. "Früher oder später" werde man einen neuen Center finden, so der Spanier.
jsc