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    NBA

    vor 5 Stunden

    Veteran erneut im Zentrum der Kritik

    "Haben ihn attackiert": Knicks machen Spiel 1 für Harden zum Alptraum

    Die Cleveland Cavaliers verspielten trotz 22-Punkte-Führung Spiel eins gegen die Knicks und einmal mehr steht James Harden im Mittelpunkt der Kritik. Besonders defensiv wurde der Ex-MVP von New York gezielt unter Druck gesetzt.

    Lieferte eine weitere desaströse Partie ab: James Harden.
    Lieferte eine weitere desaströse Partie ab: James Harden. Brad Penner-Imagn Images

    James Harden steht nach der historischen 104:115-Auftaktpleite der Cleveland Cavaliers gegen die New York Knicks massiv in der Kritik. Vor allem die Aussagen nach dem Spiel sorgten für Aufsehen. Knicks-Coach Mike Brown bestätigte ganz offen, dass Harden der klare Angriffspunkt im entscheidenden Abschnitt gewesen sei. "Es war kein Geheimnis: Wir haben Harden attackiert", erklärte Brown nach der Partie. Immer wieder brachten die Knicks Jalen Brunson bewusst in Eins-gegen-eins-Situationen gegen den 36-Jährigen. Mit Erfolg.

    Brunson explodierte im Schlussviertel und erzielte alleine in den letzten Minuten 17 Punkte. Harden fand defensiv keinerlei Antwort, während Cleveland taktisch kaum Anpassungen vornahm. Selbst in der Overtime änderten die Cavaliers ihre Switch-Defense nicht konsequent genug, sodass Brunson weiterhin genau das Matchup bekam, das New York wollte.

    Harden selbst räumte die Probleme nach dem Spiel ein: "Er hat schwierige Würfe getroffen, aber wir müssen als Team einen besseren Job machen, damit er mehr Körper sieht", erklärte der Guard. "Wenn jemand isoliert gegen Brunson verteidigen muss, wird es natürlich schwierig."

    Verheerende Harden-Statistik in den Playoffs

    Harden beendete die Partie mit nur 15 Punkten bei 5/16 aus dem Feld, traf nur einen seiner acht Dreier und leistete sich zusätzlich sechs Ballverluste sowie fünf Fouls. In inzwischen 48 seiner 188 Karriere-Playoff-Spiele produzierte Harden mindestens genauso viele Turnover wie verwandelte Würfe. Auch diesmal traf genau das wieder zu (6 TO, 5 FG).

    In den sozialen Netzwerken hagelte es anschließend Kritik. "James Harden tut alles dafür, dieses Spiel wegzuwerfen", schrieb etwa Skip Bayless während des Kollapses. Auch Barstool-Gründer Dave Portnoy spottete: "Unglaublich, dass ich Jahre später immer noch sehe, wie Harden in den Playoffs komplett gekocht wird."

    Jalen Brunson dominierte James Harden.
    Jalen Brunson dominierte James Harden. Brad Penner-Imagn Images

    Cavaliers verteidigen Harden

    Trotz der massiven Kritik stellten sich die Cavaliers nach dem Spiel demonstrativ hinter ihren Star. Headcoach Kenny Atkinson erklärte sogar ausdrücklich, dass er nie darüber nachgedacht habe, Harden in den Schlussminuten defensiv vom Feld zu nehmen. "Er war einer unserer besten Verteidiger in diesen Playoffs. Ich vertraue ihm", sagte Atkinson. Donovan Mitchell versuchte ebenfalls, die Schuld nicht ausschließlich auf Harden abzuwälzen: "Das liegt nicht nur an ihm, das liegt an uns allen."

    Dennoch bleibt der Druck enorm. Erst im Februar hatten die Cavaliers für Harden getradet und planen laut ESPN weiterhin eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Veteranen.

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    kon

    New York Knicks
    NEWNew YorkNew York Knicks
    115
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    104
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    Cleveland Cavaliers
    CLEClevelandCleveland Cavaliers