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    Basketball - EuroLeague

    vor 11 Stunden

    Kam von Real Madrid

    "Habe mich respektlos behandelt gefühlt": Krämer schießt gegen Madrid

    David Krämer wechselte im Sommer von Real Madrid zu Roter Stern Belgrad. Wie der Nationalspieler auf ein schwieriges letztes Jahr blickt, verriet er nun in einem Interview.

    David Krämer (l.) und Jordan Loyd
    David Krämer (l.) spielt seit diesem Sommer für Roter Stern. IMAGO/Starsport

    Nach seinem Wechsel zu Roter Stern Belgrad scheint David Krämer in Belgrad angekommen zu sein. In einem Gespräch mit dem serbischen Portal Meridian Sport äußerte sich der deutsche Nationalspieler zu seinem neuen Team und dessen Identität auf dem Parkett. "Ich denke, unsere DNA, unsere Identität, basiert darauf, dass wir eine der besten Defensivmannschaften sind. Im Angriff wollen wir schnell spielen", so Krämer.

    Über die Schwankungen in den Leistungen der Belgrader sagte er: "Wir haben eine völlig neue Mannschaft und ein völlig neues System. Daher kann es nicht schon ab dem ersten oder zweiten Spiel perfekt laufen. Ich denke, wir finden nach und nach unseren Rhythmus". Man bewege sich als Team weiterhin in die richtige Richtung.

    Nach durchwachsenen Leistungen in den ersten EuroLeague-Spielen hatte Krämer eines seiner bisher bestes Spiel für Roter Stern in der ABA-Liga gegen Podgorica. Gegen das Team aus Montenegro legte er 16 Punkte auf. Der 29-Jährige galt im Sommer als Wunschspieler vom neuen Roter-Stern-Trainer Ibon Navarro.

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    "Bin positiv geblieben"

    In der vergangenen Saison bei Real Madrid sei es aufgrund der geringen Einsatzzeiten für ihn "sehr schwierig" gewesen, "einen Rhythmus zu finden". Das letzte Jahr liege jedoch nun hinter ihm. "Natürlich habe ich mich ein wenig respektlos behandelt gefühlt", das gehöre aber zu seinem Weg dazu, so Krämer weiter. Dennoch versuche er, das Positive aus der Saison in der spanischen Hauptstadt mitzunehmen. "Jeden Tag habe ich dazugelernt, bin positiv geblieben und habe weiter hart gearbeitet. Das ist das Einzige, was ich beeinflussen kann".

    Das sei bei Roter Stern nun anders. Das Lob gebühre jedoch seinen Mitspielern, darunter DBB-Kollege Nick Weiler-Babb sowie den "hervorragenden" Trainern. Die schwierige letzte Saison wecke zwar eine Art inneres Feuer in ihm und motiviere ihn zusätzlich. Am meisten zähle jedoch der Teamerfolg: "Wenn wir gewinnen müssen und ich null Punkte erziele, ist mir das egal". Er selbst versuche, so hart wie möglich zu arbeiten und der beste Teamkollege zu sein, der er sein könne.

    Der bisherige Saisonstart verlief für Krämer und Roter Stern zwar durchwachsen, in der EuroLeague konnte man dennoch einen wichtigen Auswärtssieg bei ASVEL durch einen Buzzer-Beater von Chris Jones feiern.

    jsc