25.03.2026
Nächste Hürde genommen
Die Expansionspläne der NBA in den USA nehmen weiter Form an. Wie ESPN berichtet, habe das Board of Governors dafür gestimmt, erste Angebote einzuholen.

Die NBA-Expansion auf 32 Teams hat eine weitere Hürde genommen. Wie ESPN-Reporter Shams Charania schreibt, haben die aktuell 30 Teams einer Erweiterung grundsätzlich zugestimmt.
Im nächsten Schritt wird die Liga Gespräche mit interessierten Standorten sowie den dahinter stehenden Investoren führen. Wie bereits in der Vergangenheit praktiziert, ist für den Eintritt in die NBA die Aufbringung eines Eintrittsgeldes notwendig.
Erste Schätzungen belaufen sich dabei auf sieben bis zehn Milliarden Dollar. Das würde am bisherigen Rekordpreis einer Franchise kratzen. Im vergangenen Jahr waren die Los Angeles Lakers für rund elf Milliarden über die Theke gegangen.
Als große Favoriten für eine Franchise gelten die Standorte Las Vegas und Seattle. Beide sind im NBA-Universum keine Unbekannten. Das Casinoparadies Las Vegas ist bereits heute Gastgeber des Finalturniers des NBA Cup. Seattle hingegen beherbergte über Jahrzehnte die SuperSonics, ehe die Franchise 2008 nach Oklahoma City (heute OKC Thunder) umzog.
Sobald Angebote für die Erweiterung vorliegen, werden die 30 aktuellen Teams noch einmal zur Abstimmung gebeten. Für den Zuschlag ist eine Dreiviertelmehrheit (mindestens 23 von 30 Teams dafür) notwendig. In internen Kreisen geht man laut ESPN allerdings davon aus, dass die Expansion auf 32 Teams nur noch eine Frage der Zeit und nicht mehr des "ob" ist.
jos