29.10.2025
NBA Roundup
Die Milwaukee Bucks haben im Spitzenspiel gegen die New York Knicks ein erstes Statement gesetzt, Giannis Antetokounmpo glänzt. Die Philadelphia 76ers bleiben ungeschlagen, dafür braucht es aber einen Kraftakt.

37 Punkte (16/22 FG), acht Rebounds und sieben Assists in nur 33 Minuten verbuchte Antetokounmpo gegen die Knicks und sorgte dafür, dass Milwaukee die Partie nach der Pause noch drehen konnte. Der Schlüsselmoment geschah gut sechs Minuten vor Schluss, als sich Knicks-Star Jalen Brunson (36, 14/25) beim Kampf um einen freien Ball verletzte.
Antetokounmpo nutzte dies, klaute den Ball und vollendete den Dunk zum Ausgleich (103:103). Es war der Beginn eines 8:0-Laufs, während Brunson am Ende auf die Zähne biss, aber sichtbar Schmerzen hatte. Unterstützung bekam Antetokounmpo von Guard Ryan Rollins, der mit 25 Punkten (8/11 FG, 4/4 Dreier) einen neuen Karriere-Bestwert aufstellte.
Für die Knicks enttäuschte Karl-Anthony Towns (8, 2/12 FG, 12 Rebounds), aber auch O.G. Anunoby (9, 3/11) traf wenig. Einzig Mikal Bridges (24) stand Brunson bei, während Center Mitchell Robinson (Knöchel) weiter fehlte. So durfte Ariel Hukporti von der Bank kommend für zwölf Minuten ran, mehr als drei Rebounds und ein Steal kam aber nicht dabei heraus.
Philadelphia bleibt derweil ungeschlagen - und das gelang dank einer wilden Aufholjagd in Washington. Vor dem Schlussviertel führten die Gastgeber noch mit 16 Punkten, doch der Backup von Joel Embiid, Adem Bona (2, 5 Blocks), verschaffte den Sixers mit vier Blocks im vierten Viertel Momentum, dazu war auch Tyrese Maxey (39, 10 Assists) wieder nicht zu stoppen.

Dazu war Quentin Grimes (23) ein wichtiger Faktor, seine zwei Dreier in den letzten beiden Minuten brachten die Sixers in die Verlängerung, bevor Bona mit einem Putback-Dunk und seinen ersten Punkten die Gäste auf die Siegerstraße brachte. Embiid spielte diesmal sogar 23 Minuten, das reichte für 25 Punkte (9/17), sieben Rebounds und fünf Assists. Für die Wizards war Alex Sarr (31, 11 Rebounds) der dominierende Spieler.
Die Miami Heat hatten mit Charlotte kaum Probleme. Sie trafen über 54 Prozent aus dem Feld und verwandelten 20 Dreier, wobei gleich sieben Akteure mindestens zwei versenkten. Bam Adebayo (26) war sogar dreimal erfolgreich, der beste Scorer war Jaime Jaquez Jr. (28) von der Bank kommend. Für die Hornets kratzte LaMelo Ball (20, 6/18, 8 Rebounds, 9 Assists) erneut an einem Triple-Double.
Golden State hat seine makellose Heimserie fortgesetzt. Jimmy Butler führte die Warriors mit 21 Punkten, fünf Rebounds und fünf Assists an, während Stephen Curry mit 19 Zählern und acht Assists glänzte. Ein 10:2-Lauf in den letzten Minuten des dritten Viertels brachte eine komfortable 78:63-Führung vor dem Schlussabschnitt. Unterstützung kam von Moses Moody und Quinten Post, die beide wichtige Dreier trafen.

Bei den Clippers überzeugte einzig James Harden in der ersten Halbzeit mit 20 Punkten, danach war offensiv kaum etwas zu holen. Los Angeles traf nur 6 von 33 Dreiern und verspielte nach einer starken Phase vor der Pause (24:6-Lauf) komplett den Rhythmus. Kawhi Leonard steuerte 18 Punkte bei, Ivica Zubac sammelte 14 Zähler und 13 Rebounds, doch die schwache Trefferquote (36,6 %) besiegelte die klare Niederlage.
Ungeschlagen bleiben auch die Oklahoma City Thunder, der Meister schlug Sacramento um Dennis Schröder knapp. Ein gutes viertes Viertel reichte. Mehr dazu gibt es hier.
rar, kon