16.04.2026
Zahltag für die Bayern?
Obwohl es in der EuroLeague keine Gehaltsobergrenze wie in der NBA gibt, haben sich die 20 Klubs auch hier Regeln auferlegt. Weil mehrere Teams sich nicht an diese gehalten haben, greift die Liga nun hart durch. Der FC Bayern könnte profitieren.

2024 wurden in der EuroLeague Gehaltsobergrenzen eingeführt, die zwar nicht wie in den USA für alle Teams in gleichem Maße gelten, sondern vom jeweiligen Gesamtetat des Klubs abhängig sind. Insgesamt vier Teams hätten diese Marke in der Spielzeit 2025/26 überschritten, berichtet unter anderem das italienische Blatt Gazzetta dello Sport.
In der Konsequenz werden die betroffenen Vereine nun ordentlich zur Kasse gebeten. Panathinaikos Athen habe dem Bericht zufolge mehr als sechs Millionen Euro zu viel ausgegeben und muss nun mit rund drei Millionen Euro am meisten Strafe blechen.
Ebenfalls sanktioniert wurden Anadolu Efes (1.071.676 Euro), Hapoel Tel Aviv (998.027 Euro) und Olympiakos Piräus (303.290 Euro).
Und was passiert mit dem Geld? Dieses soll fair auf die übrigen EuroLeague-Klubs aufgeteilt werden. Nicht davon profitieren wird der französische EL-Vertreter ASVEL, weil diese den Mindestetat in dieser Saison unterschritten hatten.
Der FC Bayern erwartet damit im Sommer eine überraschende Sonderzahlung. Insgesamt 362.579 Euro dürften schon bald auf dem Festgeldkonto der Münchner eingehen.
jos