14.04.2026
Meeting der Klubs
Die EuroLeague hat in einem Statement weitreichende Veränderungen für die Zukunft angekündigt. Unter anderem werde man ein Franchise-Modell nach US-amerikanischem Vorbild installieren.

Am Dienstag hatten sich die Shareholder der Liga getroffen und mit Beginn der kommenden Saison soll die Transformation zu einem Franchise-Modell beginnen. Derzeit werden immer nur Lizenzen über zehn Jahre verteilt (für Shareholder wie Bayern München) oder kürzere Lizenzen für weitere Teilnehmer. Geschätzt wird der Wert der EuroLeague auf 3,2 Milliarden Dollar - mit einem geschätzten Anstieg von 25 Prozent, wenn das Franchise-Modell installiert sei.
Somit passt sich die EuroLeague ein wenig der NBA an, als Gründe werden Stabilität, Wertsteigerung und das mögliche Anlocken neuer Investoren genannt.
Dazu wird auch die Verteilung der Einnahmen verändert, erstmals seit mehr als 20 Jahren. Die Teams behalten ab kommender Saison 65 Prozent der TV-Einnahmen aus ihrem Markt, die restlichen 35 Prozent werden an alle anderen Teams gleichmäßig verteilt. Alle anderen kommerziellen Einnahmen werden zu 75 Prozent an alle Teilnehmer ausgegeben, die restlichen 25 Prozent bekommen dann die A-Lizenz-Inhaber.
Gleichzeitig wurde bestätigt, dass auch in der kommenden Saison 20 Teams an den Start gehen werden, eine Expansion gibt es nicht. Somit werden es wieder 38 Spieltage sein. Gleichzeitig merkte die EuroLeague an, dass man expandieren wolle und im Juli erste Gespräche führen wolle. Demnach haben bereits zehn Teams Interesse hinterlegt, Namen wurden nicht genannt.
Im EuroCup sollen dagegen wieder mehr sportliche Aspekte in den Vordergrund rücken. Mindestens zehn Mannschaften sollen sich aufgrund sportlicher Erfolge qualifizieren können. Wie das aussehen soll, ist aber noch nicht klar.
rar