vor 9 Stunden
Mehrere Teams haben noch Hoffnung
In wenigen Wochen wird LeBron James Free Agent. Vieles deutet auf einen Verbleib bei den Lakers hin, doch offenbar lauern mit den Warriors und Cavaliers zwei prominente Interessenten.

Die Zukunft von LeBron James bleibt eines der spannendsten Themen des NBA-Sommers. Der 41-Jährige wird in wenigen Wochen Unrestricted Free Agent, nach übereinstimmenden Medienberichten gilt ein Verbleib bei den Los Angeles Lakers weiterhin als wahrscheinlichstes Szenario.
Wie Jake Fischer und Marc Stein berichten, haben sich James und seine Familie in den vergangenen acht Jahren fest in Los Angeles verwurzelt. Zudem verfügen die Lakers dank seiner Bird-Rechte über die besten Möglichkeiten, ihrem Superstar erneut einen lukrativen Vertrag anzubieten, selbst wenn dieser unter seinem bisherigen Gehalt von 52,6 Millionen Dollar liegen sollte.
Auch ESPN-Insider Brian Windhorst sieht die Lakers in der Pole Position. Ganz ausgeschlossen ist ein Wechsel jedoch nicht. Insbesondere die Golden State Warriors sollen weiterhin großes Interesse an einer Verpflichtung von James haben.

Dem Bericht zufolge könnten die Warriors dem viermaligen Champion sogar eine ungewöhnliche Lösung anbieten: Da James' Familie weiterhin in Los Angeles lebt, soll ein Pendelmodell zwischen der Bay Area und Südkalifornien diskutiert werden.
Für Golden State sprechen zudem die engen Beziehungen des Superstars zu Draymond Green sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Stephen Curry und Trainer Steve Kerr bei Team USA während der Olympischen Spiele 2024. Finanzielle Hürden setzen den Warriors allerdings enge Grenzen. Ohne Sign-and-Trade wäre wohl lediglich die Mid-Level Exception in Höhe von rund 15 Millionen Dollar möglich.
Immer wieder wird auch über eine Rückkehr zu den Cleveland Cavaliers spekuliert. Laut Stein und Fischer erscheint dieses Szenario jedoch deutlich unwahrscheinlicher. Neben den familiären Umständen spricht vor allem die finanzielle Situation gegen eine Reunion. Cleveland könnte James nach aktuellem Stand lediglich einen Vertrag in Höhe des Veteran Minimums anbieten.
Auch Windhorst zeigte sich skeptisch. Zwar würde James den Cavaliers helfen, allerdings fehle dem Team vor allem Verteidigung auf den Flügelpositionen und physische Präsenz unter dem Korb. Zudem glaubt der ESPN-Experte nicht daran, dass James für wenige Millionen Dollar unterschreiben würde.
kon